Diese Optionen haben Anleger jetzt

In erneuerbare Energie investieren

24.03.17 | Erneuerbare

Nach dem Ausstieg aus der Energiegewinnung aus Atomkraft hat die Bundesregierung einen Aktionsplan entwickelt, der sich ambitionierte Ziele zur Energiegewinnung aus den erneuerbaren Quellen gesetzt hat.

Es lohnt sich durchaus, in erneuerbare Energie zu investieren, nicht nur aufgrund der in Deutschland ausgerufenen „Energiewende". Auch in vielen anderen Ländern wird die erneuerbare Energie staatlich gefördert, was sichere Renditen in diesem Bereich erwarten lässt. Wer selbst von diesem wachsenden Markt profitieren möchte, findet auf www.brokervergleich.com einen passenden Online-Broker zum Aufbau des eigenen Portfolios. Doch in welche Segmente sollten Anleger jetzt investieren?

Grüne Fonds können jedes Depot erweitern

Verschiedene Optionen bieten Möglichkeiten für jedes Budget. Die Unternehmensbeteiligung beispielsweise an Windkraftanlagen ist genauso denkbar wie Fonds, die aus verschiedenen Wertpapieren aus dem Bereich stammen. Diese „grünen Fonds“ sind ein guter Bestandteil für jedes Portfolio, da sie sehr breit gefasst sind und so das Risiko gestreut wird.

Bei dem Ausfall einiger Bestandteile aus dem Fonds wird die schiere Masse an beteiligten Wertpapieren für gute Gewinnraten sorgen. Es kann auch ein ganzer Sparplan über solche Fonds etabliert werden, wobei regelmäßige Einzahlungen in die passenden Fonds plus die Re-Investition der Gewinne langfristig zum privaten Vermögensaufbau beitragen können. Es gibt auch Fonds, die sich lediglich mit einzelnen Branchen aus der regenerativen Energie befassen, wie Windfonds oder Solarfonds. Diese sind weniger breit gestreut, dafür können Anleger leichter den Überblick über die enthaltenen Wertpapiere und ihre Entwicklung behalten.

Investition in „Baumsparverträge“

Die sogenannten „Baumsparverträge“ stellen ebenfalls eine Investitionsmöglichkeit dar, mit der man nicht nur die Energiewende unterstützt, sondern auch gute und sichere Gewinne erzielen kann. Bei einem „Baumsparvertrag“ investiert man in den gefragten Rohstoff Holz, in dem durch das Kapital die Aufforstung in Mischwäldern finanziert wird. Durch eine flexible monatliche Investition wird das eigene Kapital so immer weiter aufgestockt und mit einem langfristigen Anlagehorizont - Bäume benötigen Zeit zum Wachsen - kann man sich auf eine hohe Rendite einstellen.

Anbau einer Photovoltaik-Anlage

Wer seine autonome Stromversorgung sichern möchte und gleichzeitig die deutsche Energiewende vorantreiben möchte und somit im Bereich Klimaschutz eine sinnvolle Tat vollbringen möchte, kann durch den Anbau einer Photovoltaik-Anlage eine sinnvolle Investition machen. Die Kosten für den Anbau nivellieren sich nach wenigen Jahren aufgrund des niedrigen Strompreises und der staatlichen Subvention für den Anbau einer Solarstrom-Anlage.

Für 20 Jahre nach dem Anbau einer Solarstrom-Anlage können sich die Besitzer auf die Einspeisevergütung gemäß des EEG - des seit 2000 aktiven Erneuerbare-Energien-Gesetz - verlassen. Welche Raten bei der Subvention für die kommenden 20 Jahre nach dem Anbau anfallen, legt die Bundesnetzagentur einmal pro Quartal fest. Die lange Förderung verspricht den Besitzern Sicherheit bei der Re-Finanzierung ihrer Anlage. Wer einen Kredit für den Anbau einer Solar-Anlage aufnehmen möchte, könnte zusätzlich eine Förderung durch die KfW erhalten - durch einen besonders günstigen Kredit etwa oder durch sonstige staatliche Subventionen.

 

Quelle: Uwe Rabolt

Keywords:Erneuerbare, Energiewirtschaft, Investition, Photovoltaik, Energiewende, Energiegewinnung

Thema: Energiewirtschaft, Finanzierung

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