Illegale Abfallentsorgung im Innkanal und Kupferdiebstahl

Kriminelle Energie beschäftigt VERBUND Innkraftwerke

28.11.17 | Unternehmen

In den vergangenen Tage waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VERBUND Innkraftwerke mit einigen unliebsamen Entdeckungen beschäftigt. Neben der illegalen Entsorgung von Müll im Innkanal haben Kupferdiebe Teile des Dachs des Betriebsgebäudes beim Heber Rausching gestohlen. Beide Vorfälle wurden bei der Polizei zu Anzeige gebracht.

Werksleiter Klaus Schöler und seine Kolleginnen und Kollegen in Töging sind einiges gewöhnt: „Der Innkanal wird immer wieder als Müllkippe missbraucht. Wenn wir nun aber, so wie am Montag, mehrere Schaumstoffmatratzen und einen Kanister mit Altöl bergen müssen, dann sehen wir uns gezwungen, Anzeige zu erstatten.“ Die Verärgerung ist vor allem auch deshalb so groß, weil von Altöl auch eine Gefahr für die Umwelt ausgeht. „Wäre der Kanister beschädigt worden, so wäre das Altöl ins Wasser gelangt und hätte dort Schäden an Natur und Umwelt anrichten können“, mahnt Schöler.

 

Aufwand für Analyse und Entsorgung

Von geborgenen Gefahrenstoffen geht nicht nur Gefahr für Umwelt und ev. sogar Menschen aus, sie bedeuten auch einen erheblichen Aufwand, da die Innkraftwerke die fachgerechte Entsorgung veranlassen müssen. Im konkreten Fall haben die Gefahrenstoffhinweise auf dem Kanister und der tatsächliche Inhalt (Altöl) noch dazu nichts miteinander zu tun. Derzeit (Stand Dienstagmittag) treiben noch weitere Schaumstoffmatratzen und Müllsäcke mit Schaumstoff vor dem Kraftwerk Töging. Sie sollen über die Rechenreinigungsanlage aus dem Wasser geholt werden.

 

Diebstahl

Am Dienstagmorgen entdeckten Mitarbeiter der VERBUND Innkraftwerke zudem einen Kupferdiebstahl. Teile des Kupferdaches des Betriebsgebäudes der Innkraftwerke beim Heber Rausching am Innkanal bei Waldkraiburg wurden brachial demontiert und entwendet. 

 

Quelle: VERBUND AG, Postfach 8300, 1011 Wien

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