17.11.2009
"Elektromobilität - ein Dialog von Batterie und Brennstoffzelle" - so der Leitgedanke des 8. Brennstoffzellenforums Hessen vergangene Woche in Darmstadt. In einem Interview mit der energie.de-Redaktion fasste Prof. Birgit Scheppat von der Hochschule Rhein Main und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der H2BZ-Initiative Hessen ihre Eindrücke von der Tagung zusammen.
Es sei die Chance genutzt worden, diesen Dialog zu eröffnen, wobei Batterien und Brennstoffzellen keineswegs als konkurrierende Geschwister verstanden wurden, sagt Prof.Scheppat. Es seien viele Türen aufgegangen, und man habe Verständnis für beide Seiten wecken können.
Zur Reichweiten-Problematik der Batterien: Da könne die Brennstoffzelle gut als "Reichweitenverlängerung" wirken. Wenig Hoffnung macht Prof. Scheppat bezüglich der Ladezeiten der Batterien, weil die Ladevorgänge an "Zapfsäulen" wohl kaum zu verringern seien. Man werde wohl immer bei einigen Ladestunden bleiben.
Weiterer Nachteil der Batterien gegenüber den Brennstoffzellen ist das Gewicht, das allerdings auch der Brennstoffzelle noch zu hoch sei. Dennoch sei das Argument richtig, dass beide Systeme komplementär seien.
Hören Sie nachfolgend das O-Ton-Interview mit Newsletter-Redakteur Werner Stützel, das während der Veranstaltung mit entsprechender Geräuschkulisse aufgenommen wurde.