Der Bundesregierung fehle wegen wegbrechender Einnahmen aus dem CO2-Zertifikatehandel Geld für die geplante Förderung von Elektroautos, meldet die "WirtschaftsWoche Online" in einem Artikel der beiden Autoren Max Haerder und Franz W. Rother. Damit drohe dem Vorhaben ein schwerer Rückschlag.
Die Einnahmen der Bundesregierung aus dem Handel mit CO2-Zertifikaten hätten sich gegenüber der ursprünglichen Kalkulation halbiert. Deshlab müsse der Energie- und Klimafonds stark gekürzt werden, der sich aus diesen Einnahmen finanziere. Bundesfinanzminister Schäubler habe bereits alle betroffenen Ministerien informiert. Beosnders betroffen seien die "Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität". Statt der für 2012 und 2013 geplanten 970 Millionen Euro stünden jetzt nur etwas mehr als 556 Millionen Euro zur Verfügung.
Betroffen sei auch das Vorzeigeprojekt der Bundesregierung, die "Schaufenster Elektromobilität". Drei bis fünf Modellregionen habe die Bundesregierung fördern wollen. Nun würden die von Schäuble zur Verfügung gestellten Mittel nur noch für zwei Schaufenster reichen.
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