Das ENERTRAG-Hybridkraftwerk werde zukünftig grünen Wasserstoff direkt in das deutsche Erdgasnetz einspeisen, meldet das Unternehmen. Grundlage hierfür sei ein exklusiver Liefervertrag zwischen ENERTRAG mit Sitz im brandenburgischen Dauerthal und dem in Hamburg ansässigen Unternehmen Greenpeace Energy e.G. Der Vertrag beinhalte für das Jahr 2012 die Lieferung von bis zu 400 MWh Wasserstoff, ab dem kommenden Jahr seien 1,2 GWh vereinbart.
Der dafür notwendige Netzanschluss zum Gasnetz befinde sich bereits in einem fortgeschrittenen Planungsstadium und werde noch in diesem Jahr in unmittelbarer Nähe zum Hybridkraftwerk realisiert werden. ENERTRAG-Wasserstoff werde damit ein Bestandteil von proWindgas, einem ökologisch sinnvollen Gasprodukt von Greenpeace Energy, das bereits heute verfügbar sei.
Werner Diwald, ENERTRAG-Vorstand: "Wir sind stolz darauf, den Umbau der deutschen Energiewirtschaft hin zu erneuerbaren Quellen mit dieser Vereinbarung noch mehr zu beschleunigen. Mit der Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz wird die zentrale Herausforderung der Speicherung erneuerbarer Energie angegangen und gleichzeitig der notwendige Netzausbau im elektrischen Bereich abgemildert. Power-to-Gas ist Voraussetzung für die Energiewende und ermöglicht deren Umsetzung."
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