Der international renommierte Wissenschaftler mit dem Markenzeichen "itsHYtime", Prof. Dr.-Ing. Carl-Jochen Winter, schreibt regelmäßig in diesem Newsletter eine Kolumne rund um das Thema "Technologien der Wasserstoffenergiewirtschaft. Aus den Entwicklungslaboren der Welt". Prof. Winter widmet bereits rund vier Jahrzehnte seines beruflichen Lebens den erneuerbaren Energien und dem Wasserstoff. - Nachfolgend sein 97. Newsletter-Beitrag.
Eigentlich kann es einer Energiefirma doch egal sein, mit welcher der drei Energien sie Geld verdient, mit den nuklearen, den fossilen oder den erneuerbaren. Nun fallen nukleare Geldmaschinen hierzulande per 2022 weg; fossile Kraftwerke zu betreiben, wird immer teurer, weil die CO2-Abgaben steigen; und fatal wäre es, wenn Zeit und Wissen nicht genutzt würden, um die erneuerbaren Energien an den Markt zu bringen.
In einer solchen - nicht ganz aus dem Blauen gegriffenen - Situation fällt es den vermeintlichen Apologeten der Erneuerbaren zu, die fossilen Energien argumentativ zu entlasten: die tausend IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)-Wissenschaftler irren (nun schon seit Jahrzehnten), den anthropogenen Klimawandel gibt es gar nicht, die Sonne macht das durch ihre Fleckenaktivitäten. Welch' alter Hut, den uns aufzusetzen, schon in den 1980ern Abgesandte amerikanischer Öl- und Kohleindustrien in der Bundestags-Enquête "Schutz der Erdatmosphäre" scheiterten.
Heute klingt das Lied so neuntönig wie damals: Wes' Brot ich ess', des Lied ich sing'!
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