Für eine effiziente Nutzung der Energiespeicher ist eine Gesetzesänderung notwendig.

Die rechtliche Regelung verhindert derzeit noch die Ausbreitung von Energiespeichern (Bildquelle: pixabay - geralt)

In der Energiewelt tut sich einiges. Daher benötigt die Energiewende neue technologische Lösungen. Zudem muss darauf geachtet werden, dass Erzeugung und Verbrauch zeitlich unabhängig voneinander stattfinden kann. Daher ist der Einsatz von Speichern so wichtig. Dieser wird jedoch durch gesetzliche Vorschriften gebremst. Speicher werden in der Regel als Verbraucher angesehen, weshalb die Energie teils doppelt mit Steuern, Abgaben und Umlagen belastet wird (bei der Speicherung und beim Letztverbrauer). 80 Prozent der Energiebranche ist davon überzeugt, dass mangelnde Rahmenbedingungen das größte Hemmnis für eine Enwicklung stabilder, nationaler Märkte ist.

Das Positionspapier des Verband kommunaler Unternehmen und des Bundesverband Energiespeicher fordert, eine eigene Marktrolle für Speicher. Dieser Forderung kommt die Europäische Strombinnenmarktrichtlinie (Electricity Market Design Directive) sehr nahe. Daher besteht der Wunsch, diese Vorlage in den nationalen Gesetzesrahmen zu übernehmen.

Ein weiterer Punkt betrifft die Sektorenkopplung. Derzeit wird jede Kilowattstunde mit Steuern, Abgaben und Umlagen belegt, egal wohin sie fließt. Das Positionspapier verlangt daher, dass Sektorengrenzen aufgehoben werden und die Kilowattstunden in einem vereinten Energiesystem frei fließen können.

et-Redaktion

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