et - Ausgabe 9/2019

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Schlüssel fürs Gelingen

Wo stehen wir bei der Energiewende? Wie der Energiewende-Index 2020 von McKinsey deutlich macht, sind Umwelt- und Klimaschutz hierzulande ins Hintertreffen geraten. Und selbst bei der bislang vergleichsweise sehr hohen Stromversorgungssicherheit beginnt sich das Blatt zu wenden. Wie im Artikel am Ende der Titelrubrik erläutert wird, gilt es nun, den Netzausbau zu beschleunigen, eigene Backup sowie ausländische Kapazitäten zu sichern und insbesondere die Nachfrage zu flexibilisieren.

Aktuell wird hierzulande über eine CO2-Bepreisung über den Emissionshandelsbereich hinaus diskutiert. Angesichts dessen lohnt ein Blick auf den internationalen Stand dazu, den Sie zu Beginn der Rubrik Zukunftsfragen nachlesen können. Gefolgt von einem Interview mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“, Andreas Löschel, ebenfalls hierzu sowie generell zum zweiten Fortschrittsbericht zur Energiewende. Auch dort werden unterschiedliche Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Energiepolitik deutlich gemacht – und ein Weg in die Umsetzungsstufen einer CO2-Bepreisung gewiesen.

Sowohl die US-Schieferöl- und -gasrevolution als auch die Ausweitung der globalen Märkte für Liquefied Natural Gas (LNG) werden in Europa und noch mehr in Deutschland stark unterschätzt. Lesen Sie hierzu die Analyse der gewaltigen Veränderungen auf den globalen Gas- und LNG-Märkten zu Beginn der Rubrik Energiemarkt.

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Franz Lamprecht, Chefredakteur „et“ - Energiewirtschaftliche Tagesfragen