et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen Ausgabe 3/2020

Der erste Beitrag im Titelblock dieser Ausgabe zeigt die entscheidenden politischen und regulatorischen Weichenstellungen hierfür auf.

Mit dem „Klimaschutzgesetz“ soll sichergestellt werden, dass Deutschland sein Ziel erreicht, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu vermindern. Absehbare Konsequenzen davon lassen sich auf makro-, mikro- oder auch picoökonomischer Ebene (des einzelnen Haushalts) anstellen. Letzteres ist besonders anschaulich und wird in der Rubrik Zukunftsfragen geboten.

Die nun fast zehnjährige Bilanz des Transformationsprozesses im Energiesektor gibt kaum Anlass, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen. Der aktuelle, an die neuen Herausforderungen des Klimapakets angepasste Energiewende-Index von McKinsey untersucht die neuen Ziele und Herausforderungen der Energiewende 2030. Die Umsetzung erfordert weitere dringliche, entscheidende Weichenstellungen der Politik.

Eine zunehmend dringliche Frage ist die, was nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung mit den Anlagen passieren soll. Weiterbetrieb und wenn ja, wie? Den aktuellen rechtlichen Stand und mögliche Betriebsoptionen und Geschäftsmodelle werden in unserer Dezentralisierungsrubrik erläutert. PPAs, die schon länger diskutierten Power Purchase Agreements, sind natürlich dabei.

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Franz Lamprecht - Chefredakteur et