et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen Ausgabe 3/2020

Plattform für Strategie-Debatten

Wie viele Hefte genau seit der ersten Ausgabe 1950 erschienen sind, ist dabei nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist uns die Wertschätzung, die der „et“ als Plattform für technologische, energiewirtschaftliche und umweltorientierte Strategiedebatten von Anfang an bis heute von ihrer Leserschaft entgegengebracht wurde und wird. Und wir denken, dass wir auch auf unsere Autoren, Kommentatoren, Interview- und Diskussionspartner aus der Energiebranche, der Wissenschaft sowie aus Politik, Medien und Administration stolz sein dürfen; ihnen allen sowie unseren Anzeigenkunden und Kooperationspartnern an dieser Stelle ein herzlicher Dank.

Die 70-jährige Geschichte lässt die Redaktion keineswegs auf dem Erreichten ausruhen. Wir wollen weiterhin aus der Vergangenheit lernen, die Gegenwart kritisch-konstruktiv begleiten und permanent die Zukunft im Blick haben. Etwa wie zu Beginn dieser Ausgabe im Strategiegespräch mit Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats. Dabei steht im Mittelpunkt, wie wir im neuen nationalen Klimaregime auf Grundlage einer breiten CO2-Bepreisung effektiv und effizient voranschreiten können. Und das als aktiver Teil innerhalb der europäischen und globalen Politikarchitektur.

Damit das gelingt, braucht es neben Kompetenz und Geld auch Akzeptanz. Und die muss hart erarbeitet werden – Fridays for Future und Extinction Rebellion lassen grüßen. Wie sind diese aktuellen Protestbewegungen zu beurteilen? Ein Artikel im Titelblock und ein Interview mit einem Politikwissenschaftler in der Rubrik Zukunftsfragen liefern dazu interessante Einsichten.

Franz Lamprecht (Chefredakteur et), Martin Czakainski (Herausgeber et)

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