Mit der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in der Fernwärme und -kälte befasst sich das EU-Projekt RES-DHC, an dem Solites, das Hamburg Institut und der AGFW mitarbeiten

Wie lässt sich der Anteil erneuerbarer Energien – wie hier beispielsweise Solarthermie – in der Fernwärme und -kälte steigern? Das wird jetzt im EU-Projekt RES-DHC erforscht (Quelle: Laufkötter)

Insgesamt 15 Projektpartner aus acht Ländern haben sich zusammengeschlossen, um mit RES-DHC Branchenakteure und Politik dabei zu unterstützen, die Ziele der Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED II zu erreichen. Dazu zählt u a. die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in der Fernwärme um jährlich mindestens ein Prozent.

Modellregion Baden-Württemberg bietet gute Rahmenbedingungen 

Im Rahmen des Projekts werden nun in sechs Modellregionen Erfahrungen gesammelt, wie die Transformation bestehender urbaner Fernwärmesysteme am besten gelingen kann. Die Modellregionen befinden sich in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Österreich und der Schweiz. In Deutschland bestehen vor allem in Baden-Württemberg gute Rahmenbedingungen für Fernwärme aus erneuerbaren Energien: Das Ziel eines klimaneutralen Wärmesektors bis 2050, Unterstützung für lokale Wärmenetze und das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) des Landes bieten gute Ansatzpunkte.

In der Laufzeit des RES-DHC-Projekts sollen der regulatorische Rahmen in Baden-Württemberg weiter verbessert sowie die Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzt und eingebunden werden. Die Projektpartner AGFW, Solites und Hamburg Institut bauen auf gemeinsamen Forschungsprojekten sowie bestehenden Netzwerken in Baden-Württemberg auf und werden bei der Umsetzung des Projekts RES-DHC vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unterstützt. 

Das EU-Projekt RES-DHC (Fördernummer: 952873) läuft unter „Horizont 2020“, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation.

EHP-Redaktion

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