Mit Dr. Tanja Wielgoß, Dr. Maik Piehler und Dr. Rutger Kretschmer hat der AGFW drei neue Vorstandsmitglieder

Neue Vorstandsmitglieder des AGFW (v.l.): Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin, Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, und Dr. Rutger Kretschmer, Bereichsleiter Kraft- und Heizwerke bei der Drewag - Stadtwerke Dresden (Quelle: AGFW)

Da zudem Dr. Johannes Kleinsorg und Gunther Müller aus dem AGFW-Vorstand ausgeschieden sind, wurden drei neue Mitglieder berufen: Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin, Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, und Dr. Rutger Kretschmer, Bereichsleiter Kraft- und Heizwerke bei der Drewag - Stadtwerke Dresden, gehören nun dem Gremium an.

Aufgrund der Pandemie hatte der AGFW die 50. Mitgliederversammlung im Umlaufverfahren durchgeführt. Der Jahresabschluss 2019 wurde zur Kenntnis genommen und Vorstand und Geschäftsführung wurden entlastet. In der darauf folgenden Vorstandssitzung konstituierte sich der neue Vorstand. 

„Bei der Wärmewende in Deutschland sind erste positive Tendenzen erkennbar“, sagte Cerbe. „Trotzdem liegen noch große Anstrengungen vor uns. Gerade bei den aktuellen Themen, wie dem Kohleausstiegsgesetz und der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Effizienz- und Klimavorteile von KWK und Fernwärmesystemen, aber auch die positiven Effekte für Konjunktur und lokale Wertschöpfung klar zur Geltung kommen“.

Ein Beispiel dafür, dass der AGFW die politischen Rahmenbedingungen mitgestalte, sei der aktuell im Parlament diskutierte Bonus auf erneuerbare Energien und Power-to-Heat im Rahmen der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes. Auch am Klimaschutzprogramm 2030 konnte der AGFW mitwirken und die Weiterentwicklung von KWK-Anlagen zu modernen, flexiblen Strom-Wärme-Systemen sowie die Notwendigkeit von flankierenden Maßnahmen für die Transformation von Wärmenetzen einbringen. „Wir werden uns auch in Zukunft für die Belange unserer Mitgliedsunternehmen einsetzen, um die Wärmewende in Deutschland möglich zu machen“, so Cerbe.

EHP-Redaktion

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