Zustandsbewertung von Kabelnetzen

Aufgrund standardisierter Messzyklen und der Vergleichbarkeit der Ergebnisse erhalten Asset-Manager eine objektive Zustandsbewertung des Kabelnetzes. (Quelle: Baur)

Die neue Baur-Software 4 vereint Funktionen für die Kabelprüfung und -diagnose, die sowohl den Asset Manager als auch den Techniker vor Ort im Alltag unterstützen. Sie eignet sich für die Kabelprüfung (VLF-truesinus, VLF-Rechteck und Gleichspannung), die Kabelmantelprüfung und die Diagnose mit der Verlustfaktor- oder Teilentladungsmessung. Aufgrund der umfassenden Messmethoden und der neuen Features der Software lässt sich die zustandsorientierte Instandhaltung von Kabelnetzen weiter optimieren.

Kabelnetze bewerten auf Basis eigener Diagnosephilosophie

Anwender können wahlweise standardisierte Diagnosesequenzen nutzen oder ihre eigenen Abläufe für die verschiedenen Anwendungsfälle und Kabelstrecken in der Software definieren. Alle Mess- und Auswertungsparameter sind somit zu Beginn einer Messung hinterlegt und der Techniker startet den Messablauf mit wenigen Klicks. Das beschleunigt nicht nur seine Arbeit im Feld, sondern führt auch zu reproduzierbaren Resultaten, unabhängig von der Messausrüstung und dem jeweiligen Anwender.

Außerdem erstellt die Software bereits während der Messzyklen Auswertungen und vereinfacht mit ihren neuen, automatisierten Berichtsfunktionen die abschließende Berichterstattung. Dank vieler neuer Softwarefunktionen laufen Kabelprüfung und -diagnose noch schneller und zuverlässiger ab.

Bessere Entscheidungsgrundlagen für Netzausbau und -instandhaltung

Aufgrund standardisierter Messzyklen und der Vergleichbarkeit der Ergebnisse erhalten Asset-Manager eine objektive Zustandsbewertung des Kabelnetzes. Das gibt ihnen eine ideale Entscheidungsgrundlage für die Netzplanung und die zustandsbasierte Instandhaltung: Maßnahmen können priorisiert und Budgets kosteneffizienter eingesetzt werden.

Unter gleichen Bedingungen erhobene Messwerte ermöglichen außerdem die verlässliche Auswertung historischer Daten für eine Trendanalyse. Diese liefert wiederum Erfahrungswerte, die sich auf gleichartige Kabelstrecken übertragen lassen.

ew-Redaktion

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