Gasisolierte Schaltanlagen von ABB wird es in Österreich bald vermehrt geben

Gasisolierte Schaltanlagen von ABB wird es in Österreich bald vermehrt geben (Bildquelle: ABB)

Gasisolierte Schaltanlagen können helfen, die Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen. Diese lauten unter anderem, einen Anteil von 32 Prozent erneuerbaren Energien im Strommix bis 2030 zu erreichen und 75 Prozent bis 2050. Das unterstützen gasisolierte Schaltanlagen, indem sie den Transport von erneuerbaren Energien in Pumpspeicherkraftwerke vereinfachen. Markus Heimbach, Leiter des Geschäftsbereichs High-Voltage Products der ABB Power Grids ist sich sicher, dass das mit ABB machbar ist: "Die kompakte GIS von ABB wird signifikant dazu beitragen, erneuerbare Energien zu integrieren und Österreich dabei zu unterstützen, seine ehrgeizigen Energie- und Klimaziele zu erreichen."

Ausbau des Übertragungsnetzes

Da es durch erneuerbare Energien oft Lastschwankungen im Übertragungsnetz gibt und sie schwer vorhersehbar sind, muss die Übertragungsinfrastruktur stark, zuverlässig und belastbar sein, damit die erneuerbaren Energien in das Stromnetz integriert werden können. Überschüssige Energie aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen werden vom Osten Österreichs in die Alpen transportiert, um dort in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert zu werden. So kann die Energie zu Starklastzeiten abgerufen werden.

Für den Bau des Übertragungsnetzes liefert ABB gasisolierte Schaltanlgen. Diese werden in verschiedenen Umspannwerken in ganz Österreich installiert. Gasisolierte Schaltanlagen ermöglichen einen sicheren Betrieb auf engstem Raum. Sie verwenden unter Druck stehendes Isoliergas und sind kompakt und metallgekapselt. Durch diese Kompaktheit reduzieren sie den Platzbedarf der Ausrüstung erheblich. Die gasisolierte Schaltanlage nimmt nur zehn Prozent des Raums ein, den eine luftisolierte Schaltanlage braucht.

Mission 2030

Der Ausbau des Stromnetzes ist bislang der größte in Österreich. Damit will APG der #mission2030 für Österreich ein Stück näherkommen. Für diese Mission soll die Stromerzeugung bis 2030 komplett aus erneuerbaren Energien erreicht werden sowie eine Gesellschaft, die keine fossilen Brennstoffe mehr verbraucht. “Für die Umsetzung der #mission2030 ist der koordinierte Ausbau der erneuerbaren Energie und der Netzinfrastruktur unbedingt erforderlich“, unterstreicht Gerhard Christiner, Vorstandsdirektor der APG. Claudio Facchin, President, ABB Power Grids Business, bekräftigt, warum ABB genau der richtige Partner für dieses Projekt ist: „Mit fortgeschrittenen Technologien ermöglicht ABB Power Grids die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung und ist führend bei der Netzintegration und Übertragung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.“

np-Redaktion

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