Fachleute diskutieren vom 7. bis zum 9. Oktober auf dem Praxisforum Geothermie.Bayern die aktuellsten Themen und Entwicklungen

Fachleute diskutieren vom 7. bis zum 9. Oktober auf dem Praxisforum Geothermie.Bayern die aktuellsten Themen und Entwicklungen (Bild: Enerchange)

„Ohne eine echte Wärmewende werden wir die Klimaschutzziele nicht erreichen“, so Dr. Jochen Schneider, Geschäftsführer des Veranstalters Enerchange. „Deshalb stehen die Möglichkeiten der geothermischen Wärmeversorgung ganz oben auf unserem Programm. Aber auch andere technische, politische und ökonomische Themen werden beim diesjährigen Praxisforum nicht zu kurz kommen.“

Wie in den vergangenen Jahren hat das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Schirmherrschaft für das Praxisforum übernommen. Für dieses Mal hat er sich der Staatsminister Hubert Aiwanger am Nachmittag persönlich angekündigt.

Zukünftige Entwicklungen antizipieren – Trends diskutieren.

Wie geht es weiter mit der tiefengeothermischen Energieversorgung? Dies hängt stark von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Wenn Deutschland eine Bepreisung des Treibhausgases CO2 einführt, könnte die Geothermie ihr Potenzial für eine regenerative Energieversorgung optimal entfalten. Relevant für die Rentabilität von Geothermie-Anlagen ist ebenso die Entwicklung der EEG-Vergütung. Beides werden Themen am 8. Oktober, dem Hauptkongresstag, sein.

Ein wichtiges Thema für Anwohner und auch die Betreiber von Geothermie-Anlagen ist die Überwachung der möglicherweise durch Bohrungen und Betrieb ausgelösten Seismizität. Forum II stellt u.a. das geplante Messnetz für Geothermie-Anlagen in Bayern vor. Wie übertragbar auf den praktischen Betrieb Testergebnisse nach der Reservoirerschließung sind, diskutiert das parallel stattfindende Forum III.

Zum nunmehr zweiten Mal wird auf dem Praxisforum der Geothermische Energiepreis Bayern verliehen. Staatsminister Aiwanger wird die Preise für die beiden besten Geothermie-Anlagen Bayerns in den Kategorien Strom und Wärme persönlich überreichen. Ebenfalls ein Highlight ist die Verleihung des Christian-Hecht-Preises für die beste nachwuchswissenschaftliche Arbeit zur tiefen Geothermie in Bayern. Bewerbungen sind noch bis zum 19. August 2019 möglich.

Der Nachmittag des Kongresstages thematisiert beim Wissenschaftsforum der Geothermie-Allianz Bayern die Wärmewende und die Rolle der Geothermie. Parallel beschäftigt sich Forum IV mit dem geothermischen Reservoir der Ostmolasse und den dortigen aktuellen Projekten, dem zweiten Hotspot für die Geothermie in Bayern nach dem Münchner Raum.

Frühbucherrabatt bis zum 31. Juli – Freikarten für Kommunen

Bis zum 31. Juli genießen alle Teilnehmer, die sich schnell entscheiden können, einen Frühbucherrabatt von 10 %. Für Bürgermeister aus Bayern gilt wie gewohnt: Die ersten zehn, die sich anmelden, haben freien Eintritt bei Workshops, Kongress und Exkursion. Denn in Bayern sind die meisten Geothermieanlagen in kommunaler Hand – mit ein Grund für die Vorreiterrolle Bayerns in Sachen Geothermie.

www.praxisforum-geothermie.bayern

np-Redaktion

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