Erstes Batteriegepuffertes HP-Charging in Berlin auf öffentlichem Grund

Bei der Einweihung (von links): Julia Schmidt (Ladeinfrastrukturbüro SenMVKU), Arne Herz (Staatssekretär für Mobilität und Verkehr), Jörg Lohr (CEO Jolt Energy) und Michael Hager (Key Account Manager DACH Jolt Energy) (Bildquelle: SenMVKU)

Das Berliner Stadtzentrum ist ein Paradebeispiel für Herausforderungen, die auch andere Städte zu stemmen haben: In dicht bebauten urbanen Gebieten fehlt es häufig sowohl an Raum für große technische Anlagen als auch an leistungsfähigen Netzanschlüssen. Gleichzeitig verfügen viele Stadtbewohner nicht über eigene Stellplätze und sind daher auf verlässliche öffentliche Schnellladeangebote angewiesen. Auch professionelle Nutzer wie Taxi- und Ride-Hailing-Dienste sowie Paket- und Kurierfahrzeuge benötigen schnelle Lademöglichkeiten im Herzen der Stadt, um ihre Betriebseffizienz aufrechtzuerhalten. Die neue Installation am Leipziger Platz erfüllt genau diese Anforderungen und schafft ein hochperformantes, stadtnahes Ladeangebot, das sich flexibel in den begrenzten urbanen Raum einfügt.

Ausbau des HPC-Netzwerks in Berlin

Der Berliner Senat setzt mit seinem stadtweit einheitlichen Konzept für Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum den Rahmen für Normal- und Schnellladeeinrichtungen unterschiedlicher Betreiber. "Der neue Standort ist ein echter Durchbruch: Wir bringen ultraschnelles Laden dorthin, wo klassische HPC-Lösungen bisher scheitern", sagt Jörg Lohr, CEO bei Jolt Energy. Das Unternehmen plant den weiteren Ausbau eines stadtweiten Netzwerks batteriegepufferter HPC-Standorte im Herzen Berlins.

SW&W-Redaktion

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