Ganzheitliche Erfassung der Meeresumwelt in Offshore-Windparks

Alle fünf eingesetzten Technologien, wie Unterwasserkamerasysteme oder ein autonomes Unterwasserfahrzeug, wurden erfolgreich unter Offshore-Bedingungen eingesetzt  (Bildquelle: RWE)

Im Projekt Sustainable Ecosystem Approach in Monitoring the marine Environment (SeaMe) konnten unterschiedliche biologische und physikalische Umweltdaten gleichzeitig erhoben und systematisch miteinander verknüpft werden. Sie bilden laut RWE die Grundlage, um Zusammenhänge im marinen Ökosystem noch besser zu verstehen.

Die Ergebnisse zeigen: Moderne, nicht invasive und emissionsarme Verfahren können das Monitoring auf See effizienter, umweltschonender und aussagekräftiger machen. Regelmäßigere Beobachtungen und eine umfassendere Erfassung der Meeresumwelt ermöglichen es, Entwicklungen zuverlässiger nachzuverfolgen und gleichzeitig die Eingriffe in das Ökosystem zu reduzieren.

Datenzugang über ein neues Online-Portal 

Die ersten im Projekt erhobenen Daten sind nun über ein neues Online-Portal für Wissenschaft, Behörden, Industrie und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Im kommenden Jahr sollen fortlaufend neue Daten erhoben und im Portal veröffentlicht werden.

Im Projekt arbeitete RWE eng mit Partnern aus Industrie, angewandter Forschung und Hochschulen zusammen. Alle fünf eingesetzten Technologien sind laut RWE erfolgreich unter Offshore-Bedingungen eingesetzt worden und lieferten Daten, die in die Gestaltung künftiger Monitoringprogramme einfließen können. Entscheidend sei hier die Zusammenführung der unterschiedlichen Datenquellen. "Während einzelne Verfahren bestimmte Arten oder Umweltparameter besonders detailliert erfassen, ermöglicht ihre Kombination einen umfassenderen Blick auf ökologische Zusammenhänge", betont man bei RWE. 

SW&W-Redaktion

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