Größter Industriebetrieb Bayerns spart mit Biomasse 20000 t CO2 ein

Das neue Heizwerk verfügt über drei ganzjährig laufende Heißwasserkessel sowie eine eigene Altholzaufbereitung (Bildquelle: Schmidmeier NaturEnergie GmbH)

Konkret liefert das Biomasse-Heizwerk des Projektpartners UP Energiewerke, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Dingolfing und Bayernwerk Natur, 100000 MWh Wärmeenergie und spart dabei 20000 t CO2 ein. Bei dem eingesetzten Holz handelt es sich zu einem Viertel um unbehandeltes Restholz direkt aus dem BMW-Werk in Dingolfing – etwa um Einweg-Paletten und Transportkisten. Der andere Teil stammt aus der regionalen Forstwirtschaft aus einem Radius von rund 60 km um Dingolfing. Es handelt sich um Restholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Es kann anderweitig nicht genutzt werden, liegt aber in großen Mengen vor. Bislang wurde es in Form von Hackschnitzeln oftmals ins Ausland exportiert. 

Verteilung über das werksinterne Netz

Das neue Heizwerk verfügt über drei ganzjährig laufende Heißwasserkessel sowie eine eigene Altholzaufbereitung. Mittels unterirdischer Leitungen gelangt die vor Ort produzierte Wärme in die Energiezentrale des Automobilherstellers und wird über das werksinterne Netz verteilt.

Generalunternehmer für die Biomasse-Anlagentechnik ist die Firma Schmidmeier NaturEnergie aus der Oberpfalz. Mit rund 80 Mitarbeitern entwickelt das Unternehmen im Leistungsbereich von 500 bis 25000 kW Energielösungen für Industrie, Gewerbe und Kommunen – auch mit KWK zur Ökostromerzeugung oder als Hybridsystem mit Überschussstrom- Einbindung.

SW&W-Redaktion

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