Ikea Deutschland startet Angebot für einen dynamischen Stromtarif

Mit dem neuen Tarif von Ikea lässt sich der Stromverbrauch gezielt in günstige Zeitfenster legen, etwa wenn viel Wind- oder Sonnenenergie im Netz ist (Bildquelle: Ikea)

"Die Einführung des dynamischen Stromtarifs ist für uns ein nächster logischer Schritt, um einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Wir wollen nachhaltige Energie für die vielen Menschen erschwinglich und zugänglich machen, unabhängig von Wohnform, Einkommen oder technischem Vorwissen. Unser Ziel ist es, mehr Transparenz, Flexibilität, Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe am Energiemarkt zu schaffen. Nachhaltige Energie sollte kein Privileg sein, sondern zu einer neuen Normalität werden", sagt Jacqueline Polak, Expertin für nachhaltige Energielösungen bei Ikea Deutschland.

Zugang zu Börsenstrompreisen für alle

Mit dem neuen Tarif erhalten auch private Haushalte direkten Zugang zu den aktuellen Börsenstrompreisen, die bislang ausschließlich Großabnehmern vorbehalten waren. Kunden profitieren laut Ikea von Preistransparenz und einer verbrauchsgenauen Abrechnung. Statt fester Abschläge würden sie lediglich zahlen, was sie tatsächlich verbrauchen und das zum Echtzeit-Marktpreis. So lasse sich der Stromverbrauch gezielt in günstige Zeitfenster legen, etwa wenn viel Wind- oder Sonnenenergie im Netz ist. Das Angebot richtet sich laut dem Einrichtungshaus bewusst an breite Bevölkerungsschichten, auch an Mieter und Familien, und ist niedrigschwellig, digital und flexibel gestaltet.

"Svea Strom" ist dabei vollständig digital, monatlich kündbar und beinhaltet für berechtigte Haushalte eine kostenlose Installation eines Smart Meters, teilt das Unternehmen weiter mit. Über die Energie-App können Nutzer die wechselnden Börsenstrompreise, Prognosen und ihren Verbrauch in Echtzeit im Blick behalten und können Strom gezielt dann nutzen, wenn er am günstigsten und nachhaltigsten ist. Der Smart Meter übermittelt dabei den tatsächlichen Verbrauch minutengenau. Der Tarif ist laut dem Möbelkonzern nahtlos in das bestehende Ikea-Portfolio an Energielösungen integriert – von Photovoltaikanlagen über Balkonkraftwerke bis zu Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeichern.

SW&W-Redaktion

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