Innovationsprojekt zur Verbesserung kurzfristiger Solarstromprognosen

Die Sensoren erfassen lokale Wetterdaten und beziehen den Himmel als Datenquelle in Echtzeit ein (Bildquelle: Nuno Labs)

Die Integrationsphase der von Nuno Labs entwickelten Sensor Hubs in vier Enerparc-Solarparks ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Sensoren erfassen lokale Wetterdaten und beziehen den Himmel als Datenquelle in Echtzeit ein. Die Besonderheit des Systems: Mithilfe künstlicher Intelligenz werden daraus Kurzfristprognosen im Minuten- bis Stundenbereich vor Lieferbeginn des erzeugten Solarstroms erstellt.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Genauigkeit von Wettervorhersagen und damit der zu erwartenden Solarstromproduktion zu erhöhen und damit die Vermarktung sowie die Integration Erneuerbarer Energien in das Energiesystem weiter zu optimieren. Insbesondere bei Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern sowie präqualifizierten Solarparks für Systemdienstleistungen gewinnen laut der Projektpartner präzise Kurzfristprognosen zunehmend an Bedeutung. Diese ermöglichten eine bessere Fahrweise der Anlagen, erhöhten die Vermarktungsqualität und leisteten somit einen Beitrag zu einem stabileren und effizienteren Energiesystem.

Weiterentwicklung und zusätzliche Anwendungsfelder

Die Partner verstehen das Vorhaben als gemeinsames Innovationsprojekt mit langfristiger Perspektive. Ziel ist es, die Technologie im praktischen Betrieb weiterzuentwickeln und zusätzliche Anwendungsfelder für die intelligente Steuerung und Vermarktung von Photovoltaikanlagen zu erschließen.

Die im letzten Jahr in mehreren Solarparks – zunächst in Testumgebungen, inzwischen teilweise bereits im produktiven Betrieb – erzielten Ergebnisse sind laut der beteiligten Unternehmen vielversprechend und zeigen eine höhere Genauigkeit als etablierte Prognoseverfahren.

SW&W-Redaktion

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