Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 nimmt kommerziellen Betrieb auf

Mit der Inbetriebnahme von Borkum Riffgrund 3 steigt die installierte Offshore-Windkraftleistung von Orsted in Deutschland auf rund 2,5 GW (Bildquelle:Orsted)

Das Projekt ist bereits der sechste Offshore-Windpark von Orsted in Deutschland. Er folgt auf den Windpark Gode Wind 3 (253 MW), der Anfang 2025 in Betrieb genommen wurde und sich ebenfalls im gemeinsamen Besitz von Orsted und Nuveen befindet. Borkum Riffgrund 3 liegt etwa 70 km vor der Küste in der deutschen Nordsee und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 75 km². Insgesamt wurden im Offshore-Windpark 83 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 11 MW installiert. Das Projekt hat dafür eine breite europäische Lieferkette in Bewegung gesetzt. Die Windkraftanlagen und Fundamente wurden in Deutschland und Dänemark produziert, die Kabel in Deutschland und Frankreich hergestellt. Rund 100 deutsche Unternehmen waren insgesamt am Bau des Windparks beteiligt.

Abnahmeverträge über 786 MW

Der Windpark wird durch mehrere langfristige Stromabnahmeverträge mit Firmenkunden aus der Industrie und dem Technologiesektor gestützt. Es wurden Abnahmeverträge (Corporate Power Purchase Agreements, CPPA) mit einer Gesamtleistung von 786 MW mit Amazon (350 MW), BASF (186 MW), Covestro (100 MW), der Energie-Handels-Gesellschaft/REWE-Gruppe (100 MW) und Google (50 MW) abgeschlossen. Die Verträge haben eine Laufzeit von 10 bis 25 Jahren und tragen laut Orsted zur deutschen Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit bei.

SW&W-Redaktion

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