Am Firmensitz in Itzehoe wurde offiziell der Vertrag mit der Firma Neowa für den Abbau des bestehenden Windparks Fleetmark I in Sachsen-Anhalt unterzeichnet (Bildquelle: Prokon)
Der Rückbau der bestehenden Anlagen ist für Mitte Februar 2026 geplant. Der vollständige Rückbau wird voraussichtlich rund sechs Monate in Anspruch nehmen. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Für Prokon ist der Rückbau ein zentraler Bestandteil eines verantwortungsvollen Repowering-Projekts. Mit Neowa arbeite man dabei mit einem Partner zusammen, der den Abbau der bestehenden Anlagen sicher, transparent und nach hohen Umwelt- und Sicherheitsstandards umsetze. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft: Wo immer möglich, sollen Komponenten wiederverwendet und Materialien sortenrein getrennt werden, um sie hochwertigen Wertstoffströmen zuzuführen.
Fleetmark III ist das erste Repowering-Projekt der Prokon Regenerative Energien eG und steht laut Prokon beispielhaft dafür, wie Bürgerenergie langfristig wachsen und wirtschaftlich stabil bleiben kann.
Pipeline mit über 2500 MW Leistung
Parallel treibt Prokon diverse weitere Projekte voran: In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich der Windpark Nadrensee mit vier Anlagen pro 7 MW bereits im Bau und soll Ende 2026 ans Netz gehen. Zudem sind laut Prokon Wind- und Solarprojekte mit mehr als 2500 MW in Planung oder Genehmigung, unter anderem in Schleswig-Holstein und Brandenburg. Ziel der Genossenschaft ist es, die eigene Stromerzeugung mittelfristig zu verdoppeln.