Neun Solarparks liefern Strom für den Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel (Bildquelle: Enerparc AG)
Thyssenkrupp Steel bezieht den Strom aus neun Solaranlagen von Enerparc in Deutschland, die ausschließlich das Industrieunternehmen versorgen werden. Sunnic Lighthouse übernimmt im Rahmen des PPA die strukturierte Lieferung des Solarstroms inklusive Prognose sowie das Fahrplanmanagement für die Stromlieferung. Für thyssenkrupp Steel bedeutet der Vertrag eine transparente und planbare Versorgung mit erneuerbarem Strom aus deutschen Solarparks.
Mit dem PPA-Abschluss setzen beide Unternehmen auf eine pragmatische Lösung in einem derzeit herausfordernden energiepolitischen Umfeld. Während der Industriestrompreis derzeit final diskutiert werde, zeige das PPA, dass marktbasierte Modelle kurzfristig umsetzbare und wettbewerbsfähige Alternativen wie Ergänzungen für die Industrie bieten können, betonen die beiden Unternehmen.
Verlässliche und einfache Lösungen vonnöten
"Gerade in Zeiten komplexer Debatten um staatliche Eingriffe und Preisdeckel braucht die Industrie vor allem eines: verlässliche und einfache Lösungen, die heute abgeschlossen werden können", sagt Arved von Harpe, Geschäftsführer von Sunnic Lighthouse. "PPA aus erneuerbaren Energien liefern günstigen Strom ohne staatliche Förderung. Dass sich eines der größten Industrieunternehmen Deutschlands für dieses Modell entschieden hat, zeigt, dass PPA nach wie vor eine attraktive Option für die Strombeschaffung sind – auch für unsere energieintensive Wirtschaft."
Sunnic Lighthouse, eine Tochtergesellschaft der Enerparc AG, ist auf die Direktvermarktung von grünem Strom spezialisiert, der überwiegend aus deutschen PV- und Windkraftanlagen stammt. Mit einem Handelsportfolio von über 4800 MW installierter Anlagenleistung sieht sich das Unternehmen als einer der größten Direktvermarkter in Deutschland.