Die Windenergieanlage V172-7,2 MW von Vestas steht auf einem Hybridturm Bögl (Bildquelle: Max Bögl Wind AG)
Zum Einsatz kommt eine Vestas V172 mit einer installierten Leistung von 7,2 MW. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen Erzeugungsanlagen am Standort kann Max Bögl künftig rund zwei Drittel seines Energiebedarfs in Sengenthal selbst decken.
Standardisierte Komponenten und Prozesse ermöglichen es, die Konstruktion an unterschiedliche Nabenhöhen und Projektanforderungen anzupassen. Damit unterscheidet sich das Konzept von individuell geplanten Einzel- und Sonderlösungen für besonders hohe Windenergieanlagen. An Binnenstandorten ermöglicht eine größere Nabenhöhe den Zugang zu stärkeren und gleichmäßigeren Windverhältnissen. Nach der geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2026 soll die Anlage jährlich rund 17 bis 18 Mio. kWh Strom erzeugen.
"Neues Kapitel technischer Möglichkeiten"
„Die Erstrealisierung eines Serienwindturms mit einer Nabenhöhe von 199 m schlägt ein neues Kapitel der technischen Möglichkeiten im Windturmbau auf. Mit unserem serienfähigen Turmkonzept in Kombination mit den modernsten Anlagentypen, wie der hier zum Einsatz kommenden Vestas V172, zeigen wir, wie sich höhere Energieerträge wirtschaftlich realisieren lassen“, sagt Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl.