Comau beteiligt sich an der Entwicklung Natrium-Ionen-Batterien

Comau führt eine umfassende Prozessfluss- und Machbarkeitsstudie zur Hochskalierung der quasi-feststoffbasierten Natrium-Ionen-Batterien durch (Bildquelle: Comau)

Das im Rahmen des Horizon-Europe-Programms geförderte Projekt zielt laut Comau darauf ab, die stationäre Energiespeicherung zu revolutionieren, indem kosteneffiziente und nachhaltige Natrium-Ionen-Batterien entwickelt werden. Das Konsortium werde außerdem gemeinsam daran arbeiten, eine sichere Batterie der nächsten Generation für verschiedene stationäre Anwendungen zu entwickeln – zunächst für die Heimenergiespeicherung und anschließend für großskalige, netzgebundene Energiespeichersysteme.

Im Rahmen des auf 46 Monate angelegten Projekts ist Comau damit beauftragt, eine umfassende Prozessfluss- und Machbarkeitsstudie zur Hochskalierung der Technologie durchzuführen. Zu diesem Zweck wird das Team Aspekte der Prozessoptimierung, den Bedarf an Anlagen sowie die für die Massenproduktion erforderlichen Umgebungsbedingungen analysieren. Anschließend steht Technologieplan auf dem Programm, um die im Projekt entwickelte Zelltechnologie in bestehende Batterieproduktionslinien zu integrieren. Dieser Plan wird auch eine klare Definition der erforderlichen neuen sowie angepassten Anlagenentwicklungen enthalten, die für die kommerzielle Fertigung der Batteriezellen notwendig sind.

Leicht verfügbare Materialien

Die ausgewählte Technologie basiert auf innovativen NaFePO4- und Hartkohlenstoffmaterialien sowie quasi-festen Polymer-Elektrolyten. Dabei strebt das Konsortium erhebliche Kostensenkungen pro kWh, höhere Energiedichten, eine verlängerte Batterielebensdauer sowie eine verbesserte Sicherheit durch das innovative, auslaufsichere und nicht entflammbare Design an. Die Natrium-Ionen-Batterien werden leicht verfügbare Materialien aus EU-Lieferketten eingesetzt, mit dem Ziel, die Autonomie der Elektrifizierung weiter zu stärken.

SW&W-Redaktion

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