Erste netzneutrale Speicheranlage in Deutschland in Betrieb

Besonders innovativ ist der netzneutrale Betriebsansatz "REGIOlink" des Speichers (Bildquelle: green flexibility)

Mit dem zunehmenden Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen wächst der Bedarf an leistungsfähigen Speicherlösungen, die erneuerbare Energie flexibel aufnehmen und gezielt wieder ins Netz einspeisen können. Der neue Batteriespeicher in Immenstadt erfüllt genau diese Funktion – und geht dabei neue Wege: Als erster netzneutraler Großbatteriespeicher Deutschlands sorgt er für mehr Versorgungssicherheit, ohne das regionale Netz zusätzlich zu belasten.

Das von green flexibility entwickelte Konzept "REGIOlink" stellt sicher, dass der Speicher nicht nur auf nationale Marktpreise reagiert, sondern aktiv zur regionalen Netzstabilität beiträgt. In enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber AllgäuNetz wurde das System gezielt auf die Anforderungen vor Ort angepasst.

Damit wird Immenstadt zum Vorreiter für eine neue Generation von Batteriespeichern, die erneuerbare Energien effizient integrieren und gleichzeitig die Herausforderungen dezentraler Stromversorgung meistern – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende, betonen die beiden Unternehmen.

Schneller am Netz als geplant

Der Bau des 15 MW starken und 33 MWh großen Speichersystems wurde sogar schneller abgeschlossen als ursprünglich geplant. Alle technischen Schnittstellen sind dabei erfolgreich installiert, umfassend getestet und störungsfrei in Betrieb genommen, erläutern die Projektpartner AÜW und green flexibility. Ermöglicht habe dies die professionelle Zusammenarbeit auch mit zahlreichen Dienstleistern. Die gesamte Investitionssumme für das Projekt lag bei rund 15 Mio. Euro.

SW&W-Redaktion

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