RWE startet Batteriespeicher-Großprojekt in den Niederlanden

Der Batteriespeicher kann mehr als eine Stunde lang eine Leistung von 35 MW bereitstellen (Bildquelle: RWE)

Das Batterieprojekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einem Portfolio innovativer Anlagen, die das wetterbedingt schwankende Erzeugungsprofil des noch in Entwicklung befindlichen RWE-Offshore-Windparks "OranjeWind" bestmöglich in das niederländische Energiesystem integrieren, teilt RWE mit. 2022 hatte sich das Unternehmen die Umsetzung des Offshore-Projekts vor der niederländischen Küste mit einem Konzept zur Systemintegration gesichert, das den Windpark mit Elektrolyseuren zur Erzeugung von grünem Wasserstoff und weiteren Lösungen, wie etwa Batteriespeichern, kombiniert.

"Meilenstein zur zuverlässigen Stromversorgung"

Laut Roger Miesen, Vorstandsvorsitzender RWE Generation SE und Country Chair für die Niederlande betont, dass der erste Großspeicher von RWE in den Niederlanden einen Meilenstein auf dem Weg zu einer zuverlässigen Stromversorgung in einem zunehmend grünen Energiesystem markiert: "Mit diesem Projekt tragen wir aktiv dazu bei, das niederländische Stromnetz zu stabilisieren."

Der Batteriespeicher kann mehr als eine Stunde lang eine Leistung von 35 MW bereitstellen. Rechnerisch würde dies ausreichen, um etwa 800 Elektroautos zu laden. Die Anlage wird technologieübergreifend mit anderen RWE-Kraftwerken in den Niederlanden vernetzt. Auf diese Weise lässt sich steuern, ob die Speichereinheiten Regelenergie einzeln oder im Zusammenspiel mit weiteren Kraftwerken bereitstellen. So optimiert der Batteriespeicher technologieübergreifend den Einsatz des niederländischen RWE-Kraftwerksparks.

SW&W-Redaktion

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