Der offizielle Spatenstich für den Bau des Batteriespeichers fand Anfang April statt (Bildquelle: Foto-Eiben/Philip Eiben)
Das Batterie-Energie-Speicher-System (BESS) in Wilhelmshaven wird künftig kurzfristige Schwankungen im Stromnetz ausgleichen, die durch die Einspeisung von Wind- und Solarenergie entstehen. So stärke die Anlage die Integration erneuerbarer Energien sowie die Netzstabilität nachhaltig, betonen die Projektpartner. Die Inbetriebnahme der Anlage ist nach derzeitiger Planung für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
Holger Kreetz, COO von Uniper betont: „Das Projekt steht exemplarisch für die nächste Phase der Energiewende: den Übergang zu einem integrierten, digital gesteuerten Energiesystem, in dem unterschiedliche Technologien intelligent zusammenspielen.“
Olaf Lies, Niedersächsischer Ministerpräsident nimmt auch die aktuellen politische Entwicklungen in den Blick: „Wie wichtig eine saubere, aber vor allem auch unabhängige Energieversorgung ist, wird uns derzeit drastisch vor Augen geführt. Batteriespeicher sind hier ein elementarer Baustein, um eine jederzeit verlässliche Versorgung aus unseren hier erzeugten erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Diese Investition von Uniper und Ngen kommt daher zur richtigen Zeit an einem für Deutschland zentralen Energiestandort in Wilhelmshaven."
Durch die Kombination eigener Software- und Hardwarelösungen stellt Ngen die digitale Infrastruktur bereit, um die Netzstabilität und eine klimaneutrale Zukunft zu gewährleisten, teilt das slowenische Unternehmen mit.