et - Ausgabe 10/2020

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Veränderung und Vernetzung

Diese spannende Entwicklung erläutern die Autoren des ersten Beitrages im Titelblock dieser „et“ und zeigen auf, welche Folgen dies für innovative Geschäftsmodelle von EVU hat.

Kernenergie- und Kohleausstieg werden zu einer deutlichen Transformation des deutschen Energiesystems führen. Wie der Eröffnungsartikel der Rubrik Zukunftsfragen zeigt, dürfte bei Fortführung der bisherigen Politik der fast vollständige Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung nicht geschafft werden. Vor diesem Hintergrund ist die ab dem nächsten Jahr startende CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrssektor noch einmal wichtiger.

Strom in Eigenregie zu erzeugen und die Nachbarn mitzuversorgen, ist bisher nicht so einfach möglich. Zwei EU-Richtlinien sollen dazu beitragen, die Handlungsspielräume von Privatpersonen zu erweitern. Lesen Sie dazu unser Interview zu Energiegemeinschaften mit Ludwig Karg, B.A.U.M. Consult, in der Rubrik Dezentralisierung.

Massive Verzögerungen gibt es in Deutschland nicht nur beim Ausbau des Übertragungsnetzes, sondern auch beim Hochspannungsnetz. Schnelle Hilfe kann hier über das Freileitungsmonitoring und die Spitzenkappung kommen. Diese, in der heutigen Netzplanung bislang kaum gemeinsam genutzten Planungsinstrumente weisen hohe Synergieeffekte auf, wie zu Beginn der Energiemarktrubrik gezeigt wird.

Die Energieversorgung ist aufgrund der technologischen Entwicklung und des globalen Handels weltweit verknüpft. Lesen Sie im Artikel „Energiedimension der Neuen Seidenstraße“ in der Energiemarkt- Rubrik, wie mit der Belt & Road Initiative die internationale Vernetzung regional weiter vorangetrieben werden soll.

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Franz Lamprecht, Chefredakteur et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen