Europäische Erfahrungen mit der Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen
Die Einführung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen ist weltweit betrachtet nicht neu. Verschiedene Länder konnten bereits Erfahrungen mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen sammeln, speziell im Rahmen von DR-Programmen und der Integration intelligenter Stromnetze sammeln. Um den vollen Einsatz des DR-Potenzial zu unterstützen, wurde DR seit der Richtlinie 2005/89/EG über die Gewährleistung der Sicherheit der Elektrizitätsversorgung und von Infrastrukturinvestitionen in die Gesetzgebung aufgenommen [22]. Im Weiteren richtet dieser Artikel ein Augenmerk auf Finnland und Frankreich, die in Europa bei der Umsetzung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen schon weit vorangeschritten sind.
Finnland gilt in Europa als Vorreiter bei der Implementierung und Nutzung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen. Die Einführung von intelligenten Zählern ist abgeschlossen. Die zweite Generation befindet sich in der Einführungsphase. Die Verbraucher haben dort die Möglichkeit, sich für ein dynamisches Preismodell zu entscheiden. Kunden, die einen dynamischen Tarif wählen, zahlen einen Stundenpreis, den Händleraufschlag und eine monatliche Grundgebühr, entsprechend ihrem Energieliefervertrag. Der Stundenpreis wird auf der Grundlage des Nord-Pool-Spotpreises für das finnische Preisgebiet ermittelt. Bei Verbrauchern, die auch Strom erzeugen, ist Eigenverbrauch die gängige Praxis. Für die Überschussproduktion müssen die Prosumer einen Erzeugervertrag abschließen, bei denen die Einspeisung zum Marktpreis vergütet wird [13]. Stand 2021 hatten 9 % der Kunden in Finnland dynamische Verträge. Es gibt viele Dienstleistungsanbieter, darunter auch Aggregatoren, die Kleinverbrauchern die Möglichkeit geben, an den Ausgleichsmärkten teilzunehmen [23].
Bei den Übertragungs- und Verteilnetzentgelten in Finnland handelt sich entweder um eine energieunabhängige Jahrespauschale oder – was der Regelfall ist – um energieabhängige Tarife für Spitzen- und Schwachlastzeiten (Wintertage oder andere). Die meisten Verteilnetzbetreiber haben nur Peak/Off-Peak-Tarife, aber es gibt auch andere Tarife auf Grundlage der Spitzenkapazitäten. Der aktive Kunde zahlt einen günstigeren Tarif und erlaubt dem VNB, die elektrische Heizung der Haushalte mit Hilfe von intelligenten Zählern in der Nacht zu steuern. Es gibt dynamische Versorgungstarife für Industrie- und Privatkunden. Diese bieten die Möglichkeit, den Kunden stündliche Energiepreise zur Verfügung zu stellen. Viele Elemente der Flexibilitätsanforderungen sind bereits in den finnischen Rechtsvorschriften für den Elektrizitätsmarkt enthalten, wie z.B. vollständig deregulierte Einzelhandelsmärkte, die Verantwortung für den Ausgleich von Mengenabweichungen und die Möglichkeit der Kunden, dynamische Tarife zu wählen. Die regulatorische und politische Offenheit ist sehr deutlich. Der hohe Anteil von Windenergie am finnischen Energiemix könnte als weiterer struktureller Faktor betrachtet werden, da er mit dem hohen Flexibilitätsbedarf des lokalen Stromnetzes zusammenhängt und Anreize zur Förderung des Einsatzes von DR als Flexibilitätsressource schaffen konnte [13]. In Finnland wird DR hauptsächlich netzdienlich eingesetzt [24].
Frankreich zählt zu den Ländern mit einer hohen Aktivität von Prosumern, die durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden. Es steht an dritter Stelle bei der Anzahl kleiner Photovoltaikanlagen und ist zudem der zweitgrößte Markt für Elektromobilität in der EU. In Frankreich konzentrieren sich Prosumer hauptsächlich auf den Eigenverbrauch, wobei überschüssige Energie auch durch Flexibilität auf dem Strommarkt monetarisiert werden kann [25]. Frankreich hat die Nachfragesteuerung auf dem gesamten Strommarkt erheblich ausgebaut und nimmt eine führende Rolle bei der Laststeuerung in Europa ein. Große Stromversorger bieten DR auf dem Energiemarkt an, abhängig von den Großhandelspreisen [26]. Die Flexibilität der Endverbraucher ergibt sich historisch bedingt hauptsächlich aus regelbaren Elektroheizungen. Die DR kann an allen Strommärkten teilnehmen, einschließlich Kapazitäts-, Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemärkten sowie Frequenz- und Engpassmanagement [25]. Sie kann daher sowohl netz- als auch marktdienlich sein.
Ein spezieller DR-Fördermechanismus, der auf jährlichen Ausschreibungen basiert, wurde eingeführt. Dieser kapazitätsbasierte DR-Mechanismus bietet Unternehmen die Möglichkeit, eine Vergütung für bereitgestellte Leistung zu erhalten, die vom Netzbetreiber oder einem DR-Betreiber aktiviert werden kann, und eröffnet zusätzliche Einnahmequellen durch eine feste Prämie, die auf der bereitgestellten Kapazität basiert. Für Endkunden gibt es zeitliche Beschränkungen für die Bereitstellung von DR-Leistung; sie können alle 30 Minuten 10 Minuten lang DR bereitstellen und das bis zu sechs Stunden am Stück, gefolgt von einer zweistündigen Pause. Die zunehmende Verbreitung von Smart Metern und der steigende Anteil von Prosumern, darunter auch Nutzer von Elektromobilität, ermöglichen es den Verbrauchern, aktiv am DR teilzunehmen. Diese Entwicklung wird durch ein günstiges regulatorisches und politisches Umfeld unterstützt [13].
In Frankreich setzen sich die Netzentgelte für Strom (TURPE) aus mehreren Komponenten zusammen und decken die Kosten für Übertragungsnetz- sowie Verteilnetzebene gleichzeitig ab. Die Netzentgelte werden von der französischen Energieregulierungsbehörde, der Commission de Régulation de l'Energie (CRE), festgelegt und regelmäßig angepasst. Die Höhe der Netzentgelte hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Verbrauchsniveau, der Spannungsebene und dem Zeitpunkt der Nutzung. Gegebenenfalls können die Tarife saisonal oder tageszeitlich variieren, um die Nutzung zu Spitzen- oder Schwachlastzeiten zu steuern. Für bestimmte Verbrauchergruppen, insbesondere Industrie und Großunternehmen, können die Netzentgelte auch von der maximal in Anspruch genommenen Leistung abhängen [27].
Der Umsetzungsstand im Bereich der Nutzung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen ist in den europäischen Ländern sehr verschieden. Die Unterschiede zwischen den Staaten manifestieren sich in Aspekten wie dem Grad der Liberalisierung und Regulierung, der Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen, dem jeweiligen Strombedarf für die Erzeugung, der Netzstruktur sowie der Einführung intelligenter Messsysteme. In Ländern mit einem hohen Bedarf an systemischer Flexibilität und einer generellen Offenheit für die Nutzung von DR als Flexibilitätsressource wird die Implementierung besonders gefördert. Um die Teilnahme attraktiv zu machen, müssen den Prosumern finanzielle Einsparpotenziale geboten werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass ausreichend steuerbare Lasten wie Elektroheizungen, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge dem Markt zur Verfügung stehen. Allerdings können hohe technische Anforderungen wie Präqualifikationsbedingungen oder Mindestangebotsgrößen die Umsetzung erschweren [13].
Strategien zur Förderung netzorientierter Steuerung in Deutschland
Die Umsetzung der netzorientierten Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ist ein Bereich, der sich ständig weiterentwickelt und sich an neue technologische Fortschritte, regulatorische Rahmenbedingungen und Marktanforderungen anpasst. Ein Blick in die Zukunft dieses Sektors lässt mehrere Schlüsselbereiche erkennen, in denen signifikante Entwicklungen zu erwarten sind. Technologische Innovationen, insbesondere die Weiterentwicklung von Smart Grid-Technologien, stehen im Mittelpunkt.
Im Bereich der Markt- und Regulierungsentwicklungen wird die Anpassung der regulatorischen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle spielen. Eine fortschrittliche Gesetzgebung, die innovative Tarifmodelle und Anreizsysteme für DR sowie die Beteiligung von Verbrauchern und Erzeugern unterstützt, ist für den Erfolg dieser Initiativen unerlässlich. Auch sollten die Ausgleichsenergiemärkte für alle Anbieter diskriminierungsfrei offenstehen. Die Teilnahme am Markt sollte vereinfacht werden, bspw. durch eine einfache Vereinbarung zwischen Stromverbraucher und Ausgleichsdienstleister. Zudem sollten einfache und effiziente Prozesse entwickelt werden [9].
Parallel dazu müssen Energieversorger und Dienstleister neue Geschäftsmodelle entwickeln, die auf den Möglichkeiten der netzorientierten Steuerung basieren, um sowohl für die Verbraucher als auch für das Netz einen Mehrwert zu schaffen.
Auch die Integration erneuerbarer Energien wird verbessert, da der Verbrauch flexibler gesteuert werden kann, um auf Schwankungen bei der Erzeugung erneuerbarer Energien zu reagieren. Dies unterstützt eine nachhaltigere Energieversorgung und trägt zu den Dekarbonisierungszielen bei. Auch die aktive Beteiligung der Verbraucher spielt eine Schlüsselrolle. Die Entwicklung benutzerfreundlicher Plattformen und Anwendungen, die es den Verbrauchern ermöglichen, ihr Energieverbrauchsverhalten leicht zu verstehen und zu steuern, wird die Akzeptanz und die Teilnahme an netzorientierten Steuerungsprogrammen erhöhen.
Der internationale Austausch und die Zusammenarbeit bieten die Möglichkeit, von internationalen Best Practices zu lernen und erfolgreiche Strategien sowie Technologien zu identifizieren und zu adaptieren, um die Implementierung der netzorientierten Steuerung weltweit zu beschleunigen.
Beispiel können andere europäische Länder sein, die mit der Umsetzung von DR schon weiter fortgeschritten sind. Strategische Planung ist eine strategische Notwendigkeit für alle Akteure [9].
Schlussfolgerungen
Die Umsetzung des § 14a EnWG stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen, effizienten und stabilen Energiezukunft Deutschlands dar. Die Anpassung der Netzentgelte und die Einführung der netzorientierten Steuerung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen zeigen einen Weg auf, wie die Energiewende im Einklang mit der technologischen Entwicklung und marktwirtschaftlichen Prinzipien erfolgreich vorangetrieben werden kann. Der internationale Vergleich mit Finnland und Frankreich verdeutlicht, dass eine proaktive, gut durchdachte Regulierungspolitik, gepaart mit dem Engagement aller Marktteilnehmer und der breiten Akzeptanz der Verbraucher, entscheidend für die Nutzung des vollen Potenzials der DR und anderer Flexibilitätsinstrumente ist.
Zukünftige Herausforderungen werden vor allem in der weiteren Harmonisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der technologischen Anpassungen sowie der Schaffung von Anreizen für alle Beteiligten liegen. Hierbei ist es entscheidend, dass Transparenz, Datenschutz und die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet bleiben, während gleichzeitig ein fairer Marktzugang und Wettbewerb ermöglicht wird. Zudem ist es von großer Bedeutung, die Öffentlichkeit weiterhin für die Themen der Energiewende zu sensibilisieren und zur aktiven Teilnahme zu motivieren.
Für Deutschland bedeutet dies eine fortwährende Anpassung und Weiterentwicklung der bestehenden Gesetzgebung, um die technologischen Fortschritte und die Veränderungen auf dem Energiemarkt zu reflektieren. Die Erfahrungen aus Finnland und Frankreich können als Inspiration dienen, um innovative Lösungen anzupassen und eigene Wege zu entwickeln, die sowohl den nationalen Gegebenheiten als auch den internationalen Anforderungen gerecht werden.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die erfolgreiche Implementierung des § 14a EnWG und die damit verbundenen Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und zur Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland leisten können.
Literatur
[1] Bundesnetzagentur: „Festlegung von Netzentgelten für steuerbare Anschlüsse und Verbrauchseinrichtungen (NSAVER) nach § 14a EnWG“. 07.02.2024. bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/1_GZ/BK8-GZ/2022/2022_4-Steller/BK8-22-0010/BK8-22-0010-A_Festlegung_Download.pdf?__blob=publicationFile&v=5
[2] Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Messstellenbetriebsgesetz - MsbG). 14.02.2024. gesetze-im-internet.de/messbg/__2.html
[3] Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG). 07.02.2024. gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__14a.html
[4] Bundesnetzagentur: Festlegung von Netzentgelten für steuerbare Anschlüsse und Verbrauchseinrichtungen (NSAVER) nach § 14a EnWG. 07.02.2024. bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/1_GZ/BK6-GZ/2022/BK6-22-300/Beschluss/BK6-22-300_Beschluss_20231127.pdf?__blob=publicationFile&v=1
[5] Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (Netzentgeltmodernisierungsgesetz). 21.03.2024. bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s2503.pdf%27%5D__1711034488398
[6] Verordnung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte. 21.03.2024. bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/DatenaustauschUndMonitoring/
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[7] Bundesnetzagentur: Bericht Netzentgeltsystematik Elektrizität. 21.03.2024. bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/Netzentgelte/Netzentgeltsystematik/
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[11] Vivavis: Mehrwerte schaffen durch intelligentes Steuern und Submetering. 17.01.2024 vivavis.com/bereich/metering/controllable-local-system/
[12] Bundesnetzagentur: Regelenergie. 18.12.2023. bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Netzengpassmanagement/Engpassmanagement/Regelenergie/
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[13] European Commission: Explicit Demand Response for small end-users and independent aggregators. 2022; ISSN 1831-9424
[14] BDEW: Prosuming für die Energiewende. 29.02.2024. bdew.de/energie/prosuming-fuer-die-energiewende/
[15] Claußner, M., Huneke, F., Brinkhaus, M., Peper, D., Kost, C., Fluri, V.: POTENTIALE UND RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN AUSBAU DES PROSUMING. 01.03.2024. de/media/documents/1000_Prosuming-Studie.pdf
[16] Gesetze im Internet: Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG)§ 41a Lastvariable, tageszeitabhängige oder dynamische und sonstige Stromtarife. 01.03.2024. gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__41a.html
[17] Stromfee.me: Strompreise in Deutschland: Ein Überblick über Festpreis- und Variable Tarifoptionen. 01.03.2024. stromfee.me/post/strompreise-in-deutschland-ein-%C3%BCberblick-%C3%BCber-festpreis-und-variable-tarifoptionen
[18] LichtBlick: Variable Stromtarife: Geld zum richtigen Zeitpunkt sparen. 05.03.2024. lichtblick.de/wissen/zuhause/variable-stromtarife/
[19] McCulloch, M., Wiedemann, K., Ruf, H. und Graeber, D.: Herausforderungen bei der Teilnahme kleiner PV-Anlagen am Regelreservemarkt aus bilanzieller Sicht. 01.03.2024. energiewirtschaft.org/wp-content/uploads/2023/05/PDF_18127_et_1_2_2023_S_48_53.pdf,
[20] EnBW: Wichtige Informationen zur Neuregelung bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen. 28.02.2024. enbw.com/service/faq/steuerbare-verbrauchsanlagen
[21] Freier, J. und von Loessl, V.: Dynamic electricity tariffs: Designing reasonable pricing schemes for private households. 07.03.2024. sciencedirect.com/science/article/pii/S0140988322003012
[22] EUR-Lex: Richtlinie 2005/89/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Januar 2006 über Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Elektrizitätsversorgung und von Infrastrukturinvestitionen. 05.03.2024. eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32005L0089
[23] IEA: Finland 2023 Energy Policy Review. 20.03.2024. iea.org/reports/finland-2023
[24] Fingrid: Demand side flexibility. 22.03.204. fingrid.fi/en/electricity-market/market-integration/electricity-market-development-projects/demand-side-management/
[25] INTERNATIONAL ENERGY AGENCY: France 2021 Energy Policy Review. 28.02.2024. iea.blob.core.windows.net/assets/7b3b4b9d-6db3-4dcf-a0a5-a9993d7dd1d6/France2021.pdf
[26] IEA: France 2021 Energy Policy Review. 20.03.2024. iea.blob.core.windows.net/assets/7b3b4b9d-6db3-4dcf-a0a5-a9993d7dd1d6/France2021.pdf
[27] Enedis: Tarifs d’Utilisation des Réseaux Publics de Distribution d’Électricité. 21.03.2024. enedis.fr/sites/default/files/documents/pdf/enedis-essentiel-turpe6.pdf
Überblick
Der Artikel beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen rechtlichen Vorgaben, technologischen Innovationen und marktwirtschaftlichen Mechanismen der netzorientierten Steuerung nach § 14 EnWG. Durch Untersuchung erfolgreicher Beispiele und internationaler Erfahrungen soll ein tiefgreifendes Verständnis für effektive netzorientierte Steuerungsmethoden erarbeitet und Ausblicke für ihre zukünftige Entwicklung und Nutzung dargeboten werden. Dabei werden sowohl die Potenziale als auch die Grenzen der aktuellen Gesetzgebung und Technologie kritisch hinterfragt, um praktikable Lösungen für eine zukunftsfähige Energiepolitik aufzuzeigen. Ziel ist es, zur Debatte über eine widerstandsfähige und wirksame Energiewende beizutragen, die den Bedürfnissen eines dynamischen Energiemarktes entspricht.