ein Mann und eine Frau stehen vor einer großen Halle aus roten Ziegeln, auf der Blockheizkraftwerk steht

Abschluss der Bauarbeiten in Bremerhaven-Lehe: swb-Vorstand Gunnar Geise (l.) empfing Andrea Toense, Bremerhavener Stadträtin für Gesundheit, Klima und Umwelt, am Heizwerk Lipperkamp (Quelle: swb)

Damit ersetzt swb die bisherige Wärmeversorgung aus dem gasbetriebenen Heizwerk Lipperkamp durch die Nutzung vorhandener Abwärme aus der thermischen Abfallverwertung der Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft (BEG). Für das Projekt wurde eine rund 1.800 m lange Fernwärmeleitung vom Heizwerk Lipperkamp bis zur bestehenden Infrastruktur der BEG verlegt. Die Bauarbeiten begannen Mitte November 2025 und wurden nun wie geplant abgeschlossen. Durch den Anschluss kann der bisher genutzte Gaskessel im Heizwerk außer Betrieb genommen werden. Die Investitionssumme lag bei rund 2,5 Mio. €.

„Mit dem fristgerechten Abschluss dieses Projekts haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass die Menschen in Bremerhaven-Lehe pünktlich zur Heizperiode mit Fernwärme aus dem Müllheizkraftwerk versorgt werden können. Damit reduzieren wir den Einsatz von Erdgas und machen die Wärmeversorgung zukunftsfähig. Besonders freut mich, dass wir dieses Projekt im geplanten Zeit- und Budgetrahmen umsetzen konnten“, sagt Gunnar Geise, Vorstand der swb AG.

Auch die Stadt Bremerhaven begrüßt den erfolgreichen Projektabschluss. „Das Projekt zeigt sehr konkret, wie die Wärmewende vor Ort funktionieren kann: Vorhandene Abwärme wird sinnvoll genutzt, der Einsatz von Erdgas reduziert und dadurch wird CO2 eingespart. Aus Sicht des Klimaschutzes ist genau das der richtige Ansatz – vorhandene Energiepotenziale vor Ort konsequent zu erschließen und damit Schritt für Schritt eine klimafreundlichere Wärmeversorgung in Bremerhaven aufzubauen“, ergänzt Andrea Toense, Stadträtin für Gesundheit, Klima und Umwelt.

EHP-Redaktion

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