Vor zehn Jahren haben MVV und die Stadtwerke Speyer die grenzüberschreitende Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer in Betrieb genommen

Genau zehn Jahre ist es her, dass dieses Foto entstand, als die grenzüberschreitende Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer offiziell in Betrieb genommen wurde (Quelle: MVV)

Die Liefermenge bei der Fernwärme habe sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, so Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer. Diese haben bereits 6,8 Millionen Euro in den weiteren Ausbau investiert und weitere 10,7 Kilometer Leitungen gelegt.

Die Wärme liefert MVV. Das Mannheimer Energieunternehmen will die erneuerbaren Energien auch im Bereich der Wärmeversorgung in den kommenden Jahren konsequent Schritt für Schritt ausbauen. Schon jetzt liegt der Anteil bei rund 30 Prozent. „Mit unserer grünen Wärme machen wir die Region zur Modellregion für eine klimafreundliche Wärmeversorgung“, sagt MVV-Technikvorstand Dr. Hansjörg Roll. Fernwärme verbinde dabei die drei zentralen Ziele einer zukunftsfähigen Energieversorgung: „Sie versorgt die Menschen zuverlässig, preisgünstig und ökologisch mit Wärme.“

Mit der Anbindung Speyers hatte MVV, die neben Mannheim seit Ende der 1980er Jahre auch Heidelberg und Schwetzingen mit klimaschonender Wärme versorgt, ihr Fernwärmenetz weiter ausgebaut und erreichte damit erstmals auch die andere Rheinseite. Die knapp 21 Kilometer lange Leitung führt von Mannheim-Neckarau im Süden der Quadratestadt über Brühl und Ketsch, die ebenfalls an die Leitung angeschlossen sind, die Rheinbrücke der Autobahn A61 und den Speyerer Norden in die Domstadt. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro und wurde in nur 16 Monaten Bauzeit umgesetzt.

EHP-Redaktion

Ähnliche Beiträge