Silbernes eckiges Gebäude mit langem weißen Schornstein, daneben silberner runder Speicher.

Die Energiezentrale Peute verteilt die Industriewärme auch auf benachbarte Stadtteile, zu denen auch die Veddel zählt (Quelle: Enercity Contracting/Bodo Dretzke)

Durch den Umstieg von Erdgas-Zentralheizungen auf klimaschonende Fernwärme können jährlich rund 5.900 t CO2 eingespart werden. „Wir freuen uns, dass die Veddel künftig klimafreundlich beheizt wird – ein guter Baustein für Hamburgs Wärmewende. Durch die Nutzung industrieller Abwärme von Aurubis und erneuerbarer Energiequellen leisten wir in Zusammenarbeit mit den beteiligten Wohnungsunternehmen einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion“, sagt Sascha Brandt, Vertriebsleiter der bauausführenden Enercity Contracting Nord in Hamburg.

Die Bauarbeiten für die Netzerweiterung beginnen nach aktueller Planung im Herbst 2026. Erste Wärmelieferungen sind Ende 2027 vorgesehen, fertiggestellt werden sollen die rund 1,7 km langen Hauptversorgungsleitungen bis Ende 2028. Die ersten Verträge zur Wärmeversorgung sind bereits geschlossen.

Für den Ausbau des Wärmenetzes investiert Enercity rund 10 Mio. €. Bereits heute ist die von Enercity gelieferte Wärme zu 85 % erneuerbar – vor allem durch industrielle Abwärme von Aurubis und eigene Erzeugung auf Basis erneuerbarer Energien. Im Einklang mit dem Hamburger Klimaentscheid strebt Enercity Contracting 100 % Klimaneutralität bis 2040 an.

EHP-Redaktion

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