Großes altes Gebäude mit einem Schild, auf dem Zoo Frankfurt steht, ein Springbrunnen und Sonnenblumen davor.

Der Frankfurter Zoo erhält künftig Fernwärme, wodurch jährlich 1.400 t CO2 eingespart werden können (Quelle: Zoo Frankfurt)

Davon verlaufen rund 1.800 m im öffentlichen Bereich und rund 400 m auf dem Gelände des Zoos. Die Trasse führt einmal rund um das Zoogelände. Die Dauer der in mehreren Bauabschnitten geplanten Maßnahme wird voraussichtlich knapp zwei Jahre betragen. Der Baustart ist für Herbst 2026 geplant. Elf bisher mit Gas versorgte Heizungszentralen werden dafür umgestellt. Dies spart jährlich 1.400 t CO2

„Der Anschluss des Zoos an das Fernwärmenetz ist ein Meilenstein für die Umsetzung der Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt“, so Stadträtin Dr. Ina Hartwig, die für den Zoo zuständige Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Er stärkt die Zukunftsfähigkeit des Zoos und zeigt, wie ernst wir die Verantwortung für nachhaltige Energieversorgung nehmen.“

„Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema“, sagt Kerstin Schmitz, Verwaltungsleiterin des Frankfurter Zoos. „Neben Photovoltaik auf neuen Gebäuden trägt die Fernwärme maßgeblich dazu bei. Sie ermöglicht eine zuverlässige und klimafreundliche Wärmeversorgung für unsere Tiere sowie für unsere Besucherinnen und Besucher und die Mitarbeitenden.“

Stadträtin Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen: „Mit dem Fernwärmeanschluss des Zoos setzen wir ein weiteres wichtiges Projekt zur Dekarbonisierung unserer städtischen Liegenschaften um. Es ist Teil unseres umfassenden Programms, die Wärmeversorgung in Frankfurt klimafreundlich zu gestalten.“

Diana Rauhut, Vorständin Mainova: „Wir freuen uns, den Zoo künftig mit grüner Fernwärme zu versorgen. Damit treiben wir gemeinsam mit der Stadt Frankfurt die Energiewende voran. Mit der neuen Trasse erhalten auch die Anlieger die Möglichkeit, sich an die Fernwärme anschließen zu lassen. Unser Ziel ist es, das Fernwärmenetz bis 2040 auf mehr als das Doppelte auszubauen, sodass noch mehr Kundinnen und Kunden von dieser zukunftsweisenden Heizform profitieren.“

EHP-Redaktion

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