Eine Frau von hinten an einem Laptop, auf dem eine Webseite der N-Ergie zu sehen ist.

Auf einer interaktiven Karte können Nürnberger nachsehen, wann und in welchen Gebieten die Fernwärme ausgebaut werden soll (Quelle: N-Ergie)

Ab sofort können alle Nürnberger schnell und einfach auf einer interaktiven Karte nachsehen, wann und in welchen Gebieten die N-Ergie die Fernwärme bewirbt und ausbaut. Die Übersichtskarte unter www.fernwaerme.n-ergie.de, die laufend aktualisiert wird, zeigt unterschiedliche Teilflächen im Stadtgebiet, die stufenweise mit Fernwärme erschlossen werden.

„Fernwärme ist und bleibt – auch mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz – die ideale Heizungsart in städtischen Gebieten. Die Nachfrage ist enorm“, sagt N-Ergie-Vorstandssprecher Maik Render. „Unsere Kundinnen und Kunden sind sehr zufrieden und wissen die zahlreichen Vorteile zu schätzen. Von der komfortablen Versorgung über den geringen Wartungsaufwand bis hin zur langfristigen Planungssicherheit bieten wir mit unserer Fernwärme eine effiziente und zukunftsfähige Heizungslösung.“

Fernwärmeausbau und Dekarbonisierung gehen voran

Seit 2024 treibt die N-Ergie den Ausbau der Fernwärme in Nürnberg intensiv voran, hat zahlreiche Ausbaugebiete definiert und bereits erste Bauabschnitte umgesetzt. Im Jahr 2025 haben Haushalte und Unternehmen Verträge mit einer Leistung von rund 24 MW abgeschlossen. Die ersten Hausanschlüsse in diesen Gebieten werden im Laufe des Jahres in Betrieb gehen und die Baumaßnahmen fortgesetzt. 

Aktuell liefert die Fernwärme rund ein Viertel der Heizwärme, die in Nürnberg gebraucht wird. Um diesen Anteil zu verdoppeln, baut die N-Ergie ihr Netz in den kommenden Jahren stark aus. Parallel dazu arbeitet der Energieversorger daran, die Fernwärmeerzeugung schrittweise CO2-neutral zu gestalten. Wichtige Bausteine sind dabei der Einsatz von Großwärmepumpen, (industrieller) Abwärme, ein Altholz-Heizkraftwerk sowie die Nutzung von Erdwärme oder Wasserstoff.

EHP-Redaktion

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