Sachsen-Energie verlegt im Fernwärmeausbaugebiet Dresden-Löbtau Fernwärmeleitungen (Quelle: Sachsen-Energie)
Die Arbeiten auf der Clara-Zetkin-Straße finden in sechs Abschnitten statt. Zwei Bautrupps arbeiten immer parallel in jeweils kurzen Teilabschnitten, um die Einschränkungen innerhalb des Wohngebietes so gering wie möglich zu halten. Damit sind Umfahrungen jederzeit möglich und die Sperrungen der Parkflächen reduzieren sich auf das Minimum. Die Fahrbahn wird in den jeweiligen Abschnitten voll gesperrt, die Fußwege sind eingeschränkt nutzbar. Voraussichtlich Ende Februar 2027 sollen die Arbeiten auf der Clara-Zetkin-Straße beendet sein. Bis Ende 2031 plant Sachsen-Energie das gesamte Gebiet an die Fernwärme anzuschließen.
Ausbaugebiet Fernwärme Löbtau/Naußlitz
Das gesamte Ausbaugebiet umfasst eine Fläche von etwa 0,4 km2. Insgesamt verlegt Sachsen-Energie 3.959 m Fernwärmeversorgungsleitungen, 2.650 m Hausanschlussleitungen und 138 Hausanschlussstationen. Dabei werden alle anliegenden Grundstücke erschlossen (Vollerschließung), sodass jeder Eigentümer auch später die Möglichkeit hat, sich an die Fernwärme anzuschließen zu lassen. Die Hausanschlüsse werden bei Vorliegen des Netzanschlussvertrags oder bei konkretem Anschlusswunsch mitverlegt.
Das Gebiet ist mit seiner kompakten Bauweise gut für eine Fernwärmeerschließung geeignet. Die geschätzte Anzahl der Kundenanschlüsse und die mögliche Gesamtanschlussleistung von etwa 9,1 MW führen zu einer CO2-Einsparung von 45 % im Vergleich zur gegenwärtigen Versorgung.
Für Dresden ist die Dekarbonisierung und der Ausbau der Fernwärme ein zentrales Element auf dem Weg zur Klimaneutralität. Deshalb ist sie Bestandteil des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts und der kommunalen Wärmeplanung.