Zwei Männer sitzen an einem Tisch, auf dem Papiere und zwei Stifte liegen.

Die Absichtserklärung wurde von Alexander Kmita (l.), Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen, und Brestadt-Geschäftsführer Heinz Riering unterzeichnet (Quelle: swb)

Das Modell „Fernwärme Plus“ koppelt die Fernwärmeversorgung mit der Kälteversorgung und ermöglicht so ein besonders effizientes und ressourcenschonendes Energiekonzept: Die bei der Kälteerzeugung entstehende Abwärme wird vorrangig zur Gebäudeversorgung genutzt. In warmen Monaten kann die bei der Kühlung entstehende Abwärme in das Fernwärmenetz zurückgespeist werden.

Zentrale Rolle der Innenstadt für Bremens Klimaziele

Die Absichtserklärung wurde von Alexander Kmita, Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen GmbH, und Heinz Riering, Geschäftsführer der Brestadt GmbH, unterzeichnet. „Mit dem Ausbau der Fernwärme in der Bremer Innenstadt schaffen wir die Infrastruktur für eine klimaschonende Wärmeversorgung“, so Kmita. „Gerade größere Liegenschaften können damit ihren CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Der ‚Bremer Hof‘ ist dafür ein wichtiges Beispiel. Gleichzeitig wissen wir, dass die notwendigen Baustellen in der Innenstadt gut geplant sein müssen, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.“

Mit dem „Bremer Hof“ entwickelt Brestadt ein Projekt, bei dem ab 2027 ein modernes, gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Arbeiten, Kultur und öffentlichen Räumen entstehen soll. Riering: „Der ‚Bremer Hof‘ steht für eine moderne städtebauliche Entwicklung mitten in Bremen. Eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung auf Basis klimaneutraler Fernwärme ist dafür ein zentraler Baustein. Durch die Zusammenarbeit mit swb schaffen wir eine energieeffiziente Infrastruktur, die den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern ebenso zugutekommt wie der Bremer Innenstadt insgesamt.“

Die Innenstadt soll voraussichtlich ab dem Jahr 2027 an das bestehende Fernwärmenetz angeschlossen werden. In den Folgejahren werden weitere Bauabschnitte zur Erweiterung des Netzes folgen.

EHP-Redaktion

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