Das Rohrsystem Flexstar für Wärmepumpenanwendungen von Brugg Pipes verfügt über eine zertifizierte Gasdichtigkeit nach der FHRK-Prüfgrundlage GE 101 (Quelle: Brugg Pipes)
Geprüft wurde die Dichtheit gegenüber positivem Luftinnendruck unter definierten Prüfbedingungen. Die zulässige Leckrate von < 1 dm³/h wurde nicht überschritten; ein Druckabfall während der Prüfzeit trat nicht auf.
Zertifiziert wurden Flexstar Duo 32+32/105 mit EPDM-Endkappe in Verbindung mit Kabel-Endmanschetten am Flexstar-Außenmantel sowie an den Medienrohren und zudem Flexstar Duo 32+32/105 mit DHEC-Schrumpfendkappe. Beide Ausführungen wurden in Kombination mit Curaflex C40/M/S Ringraumdichtung und Doymafix KEM Kabelendmanschetten als vollständige Systemlösung geprüft.
Sicherheit bei Wärmepumpen-Hauseinführungen
Wärmepumpen arbeiten mit Kältemitteln in einem geschlossenen Kreislauf. Kommt es durch Beschädigung, Montagefehler oder Materialbeanspruchung zu einer Undichtigkeit, kann Kältemittel austreten – je nach Betriebszustand gasförmig oder auch flüssig. Flüssiges Kältemittel kann nach dem Austritt verdampfen und sich als Gas ausbreiten. In geschlossenen oder tieferliegenden Bereichen wie Kellern, Technikräumen oder Installationsschächten kann es sich im ungünstigen Fall ansammeln.
Besonders relevant ist das, weil moderne Wärmepumpen zunehmend Kältemittel einsetzen, die (mild) brennbar sein können – etwa R290 (Propan) oder R32. Bei brennbaren Kältemitteln entsteht ein Risiko dann, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen: ausreichende Austrittsmenge, ungünstige Durchmischung mit Luft in einem zündfähigen Konzentrationsbereich und eine Zündquelle. Genau hier setzt das Prinzip der gasdichten Hauseinführung an: Sie reduziert mögliche Eintrittspfade in das Gebäude und ergänzt damit die Sicherheitsstrategie einer fachgerechten Wärmepumpeninstallation.