Hamburger Energienetze stemmen Rekord bei Ladeanschlüssen

Die öffentlich zugängliche E-Auto-Ladeinfrastruktur wächst in Hamburg schneller als anderswo in Deutschland Bildquelle: Hamburger Energienetze

Damit wuchs ihre Zahl um 40 %., bundesweit betrug der Zubau im gleichen Zeitraum lediglich 28%, teilt der Netzbetreiber mit. Den Erfolg verdanke man auch der Strategie, seit 2025 im Rahmen eines Konzessionsverfahrens die öffentliche Ladeinfrastruktur stadtweit und bedarfsgerecht auszubauen. Dabei setzt die Stadt neben der städtischen Hamburger Energiewerke Mobil auf sechs weitere private Betreiber. Einen gewaltigen Beitrag haben nach eigenen Angaben die Hamburger Energienetze selbst geleistet, die ein Rekordvolumen von Anschlüssen realisierten.

Neben den öffentlichen Ladesäulen haben die Hamburger Energienetze zwischen 2024 und 2025 weitere rund 6400 Ladepunkte auf privaten Geländen angeschlossen. Zu den nun fast 29000 privaten Ladepunkten zählen Wallboxen an privaten Stellplätzen und in Garagen ebenso wie Ladeinfrastrukturen auf Supermarktparkplätzen und Hotelparkplätzen sowie auf den Betriebsgeländen von Hamburger Unternehmen.

Digitales Anschlussportal

Zum Anschlussrekord hat zudem vor allem ein zügiger digitaler Antragsprozess beigetragen. Wer eine Ladesäule oder einen privaten Ladepunkt in Hamburg realisieren will, kann den gesamten Anschlussprozess über das Hausanschluss-Portal Hamburg anstoßen und dort jeden Schritt transparent mitverfolgen.

Damit jeder der jährlich Millionen Ladevorgänge problemlos funktioniert, haben die Hamburger Energienetze mit der Plattform eRound eine IT-Lösung entwickelt, die den gesamten Datenverkehr rund ums Laden abbildet. Sie ist bei der Hälfte der acht in Hamburg aktiven öffentlichen Ladeinfrastrukturanbieter im Einsatz. Das System erfasst die Abrechnungsdaten, steuert den Ladevorgang und gibt den Planern in der Hamburger Wirtschaftsbehörde genauen Aufschluss darüber, wo beim weiteren Ausbau besonderer Bedarf besteht und welche Standorte in den 104 Stadtteilen erst einmal gut versorgt sind. 

np-Redaktion

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