Spatenstich für neue Ormazabal-Zentrale in Krefeld

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2027 vorgesehen (Bildquelle: Ormazabal GmbH)

Ziel ist es, Kunden in Deutschland bei den Anforderungen an moderne Energieverteilung und Mittelspannungstechnik passgenau zu unterstützen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2027 vorgesehen. Anschließend ziehen die rund 70 Mitarbeitenden vom aktuellen Standort in Krefeld etwa drei Kilometer nördlich um. Insgesamt beschäftigt Ormazabal rund 90 Mitarbeitende in Deutschland.

Mit dem schrittweisen europäischen Ausstieg aus dem Isoliergas SF6 wachse die Nachfrage nach SF6‑freien Schaltanlagen deutlich, betont das Unternehmen. Ormazabal entwickelt dafür Lösungen für den sicheren und effizienten Betrieb von Mittelspannungsnetzen. Die Schaltanlagen basieren auf "industrial natural air" und kommen vollständig ohne F‑Gase aus.

Neuer Standort mit zentraler Rolle

Das Unternehmen setzt dabei bewusst auf bewährte technische Parameter, um Kontinuität im Betrieb sicherzustellen, Risiken zu minimieren und Netzbetreibern einen verlässlichen Übergang zu SF6‑freien Technologien zu ermöglichen. Der Standort in Krefeld soll diese Lösungen künftig noch stärker auf die Anforderungen des deutschen Marktes und der Netzbetreiber ausrichten.

Ormazabal entwickelt und produziert seine Anlagen in Spanien. Der neue Standort in Krefeld übernimmt eine zentrale Rolle beim kundenspezifischen Ausbau von Schaltanlagen und der technischen Anpassung von Lösungen für den deutschen Markt. Dazu zählen technische Anschlussbedingungen, Vorgaben des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik sowie spezifische Anforderungen von Netzbetreibern.

np-Redaktion

Ähnliche Beiträge