Blick auf das Gelände mit visualisiertem Netzbooster und dem Umspannwerk im Hintergrund (Bildquelle/Visualisierung: Harrer Ingenieure GmbH)
Der Batteriespeicher befindet sich aktuell noch im Planfeststellungsverfahren, das unabhängig davon fortgesetzt wird. "Der zeitnahe Bau des Netzboosters ist von zentraler Bedeutung für die Netzstabilität in Baden-Württemberg. Daher begrüßen wir die Genehmigung des vorgezogenen Baubeginns durch das Regierungspräsidium Stuttgart", zeigt sich Dr. Werner Götz, CEO von TransnetBW mit der Entscheidung zufrieden. "Wir planen die vorbereitenden Arbeiten vor der kalten Jahreszeit abzuschließen. So können wir zeitnah mit dem Bau beginnen und im Zeitplan für die Inbetriebnahme 2025 bleiben", erklärt Severin Mosek, Projektleiter des Netzboosters bei TransnetBW.
Neben der Anbindung der Baustelle an das Straßennetz wird TransnetBW den Bauzaun und die Baustellencontainer aufstellen und mit den dazu gehörenden Geländeanpassungen beginnen, sowohl innerhalb des bestehenden Umspannwerks als auch auf der danebengelegenen Netzbooster-Fläche. Der Start der Bauphase war ursprünglich für das erste Quartal 2024 geplant.
Sicherheitspuffer in Störfällen
Der Batteriespeicher dient als Sicherheitspuffer, der in Störfällen zum Einsatz kommt. Auch das bestehende Netz kann durch den Netzbooster bei gleichbleibender Versorgungssicherheit und ohne aktive Energieeinspeisung höher als bisher ausgelastet werden, teilt der Übertragungsnetzbetreiber mit. So reduziere die Anlage den Bedarf an zusätzlichen Leitungen und Eingriffen in den Netzbetrieb, was sich kostensenkend auswirke.