Die neue Messehalle 2 auf dem Gelände der Messe Frankfurt am Main

Von Januar 2017 bis zur Eröffnung verlegte die WISAG in der neuen Messehalle 12 rund 600 Kilometer Datenkabel. © Messe Frankfurt GmbH/Valentin)

Ende Oktober 2018 wurde sie feierlich eröffnet: Die neue Halle 12 der Frankfurter Messe. Mit einer Breite von 118 Metern und einer Länge von 250 Metern entspricht die Hallenfläche etwa der Größe von fünf Fußballfeldern – eine besondere Herausforderung für die WISAG Industrie Service Gruppe, einen der führenden Industriedienstleister Deutschlands, die für die Stark- und Schwachstrominstallationen verantwortlich war. Von Januar 2017 bis zur Eröffnung verlegte der Industriedienstleister hier rund 600 Kilometer Datenkabel.

Mehr als 800 Handwerker waren zu Spitzenzeiten mit dem Projekt betraut, bis zu 150 davon waren Elektriker der WISAG: „Wir haben den Auftrag im Juli 2016 erhalten, ab August erstellten wir auf Basis der Entwurfsplanung der Messe eine kombinierte Ausführungs-, Werks- und Montageplanung“, erzählt Erik Martens, zuständiger Projektleiter der WISAG Elektrotechnik. „Im Januar 2017 konnten wir dann die Baustelle besetzen und mit der Kabeltrasseninstallation beginnen.“ Baubegleitend installierte der Industriedienstleister die Stark- und Schwachstromversorgung der Messehalle. Aufgrund der Bruttoausstellungsfläche von insgesamt 33.600 Quadratmetern auf zwei Ebenen keine leichte Aufgabe: „Die Messe Frankfurt weiß genau, welche Funktionalität die neue Halle 12 erfüllen muss, um sie in das Gesamtkonzept des Messecampus zu integrieren“, so der Projektleiter. Die beiden Ausstellungsflächen werden von einem fünfgeschossigen Gürtelbau umschlossen, welcher die notwendige Infrastruktur zum Betreiben der Halle bereithält. 
In den Ausstellungsflächen verbaute die WISAG in jeweils zwölf Spartenkanälen pro Ebene insgesamt rund 500 sogenannte Spartenkanalverteiler und 600 Datenverteiler, über die die Messestände mit Stark- und Schwachstrom erschlossen werden. „Um dem Energiebedarf der Messe gerecht zu werden, installierten wir insgesamt 15 Transformatoren mit einer Leistung von jeweils 1,6 Megawatt. Darüber hinaus wurden vier Mittelspannungsschaltanlagen, vier Niederspannungsschaltanlagen für das Normalnetz sowie vier weitere für die redundante Sicherheitsstromversorgung verbaut. Unsere Stromversorgung musste die hochkomplexen kundenspezifischen Anforderungen erfüllen“, erklärt Martens. 

„Wir freuen uns sehr über den positiven Verlauf des Projekts. Um das Bauwerk stemmen zu können, war eine intensive Verzahnung aller Gewerke unverzichtbar. Letztendlich konnten wir das Projekt erfolgreich abschließen und alle komplexen, kundenspezifischen Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit der Messe Frankfurt umsetzen“, fasst der Projektleiter abschließend zusammen.

WISAG

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