Kombination von CAE- und herstellerspezifischen Tools

Abb. 1 Klassischer Engineering-Prozess eines Schaltschranks für Schaltanlagen

Abb. 1 Klassischer Engineering-Prozess eines Schaltschranks für Schaltanlagen (Quelle: Phoenix Contact)

Abb. 3 Schaltschrank mit Functional Areas

Abb. 3 Schaltschrank mit Functional Areas (Quelle: Phoenix Contact)

Aktuelle CAE-Planungssysteme – beispielsweise von Eplan, WSCAD oder Zuken – assistieren bei der Elektroplanung, Dokumentation sowie Datenweitergabe und erlauben somit die Erstellung und Pflege der einzelnen Schaltschrankmodule. Erst durch den durchgehenden Einsatz von digital beschriebenen Produkten werden deren Vorteile bei der Verwaltung der Module sichtbar. Nach der Elektroplanung lassen sich Stücklisten automatisch vervollständigen und die erforderliche Dokumentation generieren.

Als praktisch erweisen sich darüber hinaus die teilweise direkte Erzeugung von Druckdateien für die Beschriftung sowie die automatische Bestellung der verwendeten Produkte. Anstelle von einzelnen Produkten können so unter anderem komplette Hutschienen mit einer geprüften Anordnung aller ausgewählten Komponenten beschafft werden. Aufgrund des nicht vorhandenen Produktwissens enden hier derzeit oftmals die Funktionen der meisten CAE-Systeme. Software-Tools der Produkthersteller – zum Beispiel ClipX Engineer von Phoenix Contact – schließen diese Lücken durch Digitalisierung und standardisierte Schnittstellen effektiv.

Einfach handhabbare Komponenten für die werkzeuglose Installation

Aufgrund des stetig steigenden Elektrifizierungsbedarfs in allen Lebensbereichen gewinnt eine zuverlässige Energieübertragung und -verteilung zunehmend an Bedeutung. Um die All Electric Society von der Vision in die erfolgreiche Realität zu überführen, müssen Energienetze zukunftsfähig und vor allem zuverlässig ausgebaut werden. Das Complete line-Programm bietet daher systemische Produkte für Energieapplikationen. Diese zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:

  • einfache Handhabung und hochwertige Optik aufgrund der Durchgängigkeit in Funktion und Design,
  • schnelle, werkzeuglose Installation mit der Push-in-Anschlusstechnik;
  • reduzierter Aufwand im Bereich der Produktion und Logistik durch standardisiertes Zubehör für das  Brücken, Markieren und Prüfen.
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