Am beliebtesten ist das Laden zuhause insgesamt im Saarland, in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen (Quelle: E.ON/Malte Braun).
Beim Laden des Stromers im Alltag spielt die Wallbox eine wichtige Rolle – zwei von drei E-Autobesitzern laden am häufigsten zuhause. Nutzer, die eine eigene Wallbox haben, nennen als Hauptgrund für diese, die Möglichkeit, selbst erzeugten Solarstrom ins Auto zu speisen (58 %). In der Gruppe der E-Autobesitzer mit eigenem Haus verfügen 67 % der Befragten über eine eigene PV-Anlage, 19 % wollen sie innerhalb der nächsten drei Jahre installieren lassen.
Am beliebtesten ist das Laden zuhause insgesamt im Saarland (80 %), in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen (je 73 %). In Stadtstaaten, wie Hamburg und Berlin, lädt nur rund die Hälfte der E-Mobilisten am häufigsten am eigenen Stellplatz, alternativ nutzen die Fahrer vermehrt öffentliche Ladestationen oder Ladesäulen in Parkhäusern oder auf Parkplätzen von Einkaufsgeschäften.
Das Aufladen beim Arbeitgeber gewinnt insgesamt stark an Bedeutung. Während 2022 7 % angaben, am häufigsten am Arbeitsplatz Strom zu tanken, sind es laut der aktuellen Befragung bereits 12 %, bei den 40-49-Jährigen sogar 22 %.
58 % der E-Autofahrer möchten ihr E-Auto während des Einkaufs laden
Unterwegs wünschen sich E-Mobilisten vor allem Lademöglichkeiten beim Einkaufen (58 %), beim Essen gehen (39 %) und während kultureller Events, wie dem Theater- oder Kinobesuch (26 %). Vor allem die jüngeren Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 und 39 Jahren sind für sogenannte „Destination Charging“ offen. Mehr als zwei Drittel würden auch Hotel, Zeltplatz oder Ferienwohnung danach auswählen, ob eine Ladestation vorhanden ist. Das Laden im Urlaub und unterwegs, beispielsweise an Schnellladestationen an der Autobahn, spielt eine zunehmend wichtige Rolle: 46 % der Befragten geben an, auch lange Strecken, wie beispielsweise Urlaubsreisen über 500 km mit dem E-Auto zurückzulegen. 2022 waren es noch zehn Prozentpunkte weniger.
„In unserer Umfrage sehen wir, dass die meisten Ladevorgänge nach wie vor an der Wallbox zuhause passieren, aber die Ladebedürfnisse insgesamt diversifizierter werden. Autofahrer wünschen sich Lademöglichkeiten, die sich nahtlos in ihren Alltag einfügen, beispielsweise an Mitarbeiterparkplätzen. E-Autos werden immer mehr zur neuen Normalität auf der Straße: Das sehen wir daran, dass mehr Menschen ganz selbstverständlich auch Langstrecken mit dem Stromer zurücklegen oder daran, dass mehr als zwei Drittel der Befragten das E-Auto als Erstwagen im Haushalt nutzen. So normal und selbstverständlich wird zunehmend auch das Laden – ob am Arbeitsplatz, beim Supermarkt oder im Parkhaus“, so Christoph Ebert, Head of E.ON Drive der Region D-A-CH.
Verkehrsministerium fördert Ladeinfrastruktur von Unternehmen
Unternehmen, wie beispielsweise Einzel- und Großhandel, die Ladeinfrastruktur errichten möchten, können aktuell von einer Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr profitieren, die Ladestationen mit einer Ladeleistung von mindestens 50 kW mit bis zu 30.000 Euro pro Ladepunkt fördert. Die Ladelösungen von E.ON Drive für Unternehmenskunden sind gemäß der Förderrichtlinie förderfähig.
*) Bundesweite Umfrage unter mehr als 1.500 Besitzerinnen und Besitzern eines E-Autos, durchgeführt von Civey im Auftrag von E.ON Deutschland im Zeitraum vom 18. September bis 5. Oktober 2023.
Weitere Informationen unter eon.de.