Auf 725 km soll NeuConnect den Strommarkt Großbritanniens und Deutschlands verbinden. Im Bild: Verlegung von Unterseekabeln. (Bild: Prysmian)
Die NeuConnect-Stromverbindung zwischen Großbritannien und Deutschland wird auf einer Länge von 725 km mit Land- und Seekabeln zwei der größten europäischen Strommärkte erstmals direkt miteinander verbinden.
Für die Auktionierung der grenzüberschreitenden Kapazitäten wurde bereits 2025 JAO benannt. Mit dem Aufbau eines der zentralen IT-Systeme – der Marktintegrations-Plattform – hat NeuConnect nun Supercharge beauftragt. Die Plattform wird es den Marktteilnehmern ermöglichen, Übertragungsrechte zwischen den beiden Strommärkten zu nominieren. Vereinbart ist, dass Supercarge die Konzeption, die Entwicklung, das Testen und die Implementierung der Marktintegrations-Plattform übernimmt. Zudem wird das Unternehmen für den Betrieb und die Wartung des Systems verantwortlich sein.
Aktuell befinden sich NeuConnect und Supercharge in der Designphase. Ziel ist es derzeit, die Anforderungen von Marktteilnehmern sowie betriebliche Abläufe frühzeitig in funktionale Spezifikationen zu überführen, damit die Plattform praxisnah und intuitiv genutzt werden kann. NeuConnect bezeichnet die Zusammenarbeit.
Die Investitionskosten für das Gesamtprojekt liegen bei etwa 2,8 Mrd. €. Erste Pläne für die Verbindung zwischen Großbritannien und Deutschland datieren von 2018. 2023 folgten die finale Planungsgenehmigung und erste Hauptarbeiten in Großbritannien. Ende 2027 soll der Probebetrieb starten. 2028 ist die Inbetriebnahme vorgesehen.
Weitere Informationen: neuconnect-interconnector.com