Dr. Uwe Pöhls repräsentiert das unabhängige Energieverbraucherportal.

Dr. Uwe Pöhls repräsentiert das unabhängige Energieverbraucherportal. (Quelle: Energieverbraucherportal / De-Media GmbH, Düsseldorf)

Immer mehr EVU respektive Stadtwerke schicken sich an, ihre originären Leistungen, bestehend aus Strom, Gas, Wasser oder Wärme, um die beiden Bereiche Elektromobilität und Telekommunikation zu erweitern. Dabei nehmen Dynamik und Angebotsvielfalt stetig zu. Anlass für das unabhängige Energieverbraucherportal, Institution der De-Media GmbH, Düsseldorf, genauer hinzuschauen und zwei neue Testate für Versorgungsunternehmen aufzulegen – die Zertifikate „Vision E-Mobilität“ und „Vision Kommunikationstechnologie“. Diese Zertifikate sind als Qualitätsauszeichnung für EVU und Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher zu verstehen.

„Die Entwicklung der E-Mobilität ist ein entscheidender Baustein des Klimaschutzprogramms, der Breitbandausbau der Wegbereiter für die voranschreitende Digitalisierung“, legt Dr. Uwe Pöhls, Sachverständiger beim Energieverbraucherportal, die Bedeutung für die Energieversorger dar, hier perspektivisch klug zu handeln und in entsprechende Produkte zu investieren. „Leistungen in der E-Mobilität sowie in der Kommunikation wie Highspeed-Internet, -Telefonie und -TV sind zukunftssicher und steigern die Attraktivität eines Versorgungsunternehmens für dessen Kunden – Cross-Selling-Effekte inklusive.“ Einige Versorgungsunternehmen stehen bei der E-Mobilität und Telekommunikation noch in den Startlöchern, während andere bereits eine breite Palette an Leistungen anbieten.

Um sich für die, so Pöhls, nicht käuflichen Zertifikate „Vision E-Mobilität“ und „Vision Kommunikationstechnologie“ des Energieverbraucherportals zu qualifizieren, müssen aktuelle Branchenstandards erfüllt sein. Dazu gehören bei der E-Mobilität innovative Tarifangebote für Ladestrom, Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur in Form von Ladesäulen und die Vielfalt der Services. Im Bereich Kommunikationstechnologie zählen die Verbindungsqualität und -variabilität, besondere Dienstleistungen und ebenso die Angebotspalette.

„Wir bewerten jeden Versorger auf Basis eines transparenten und fachlich abgestimmten Kriterienkatalogs“, beschreibt Pöhls die Vorgehensweise und ergänzt: „Dabei kommt es sowohl auf das bestehende Leistungsniveau als auch auf progressive Ideen zur Verwirklichung in naher Zukunft an.“

Die beiden Zertifikate ergänzen das Prüfportfolio des Energieverbraucherportals, das in der Branche für das Qualitätssiegel „Top-Lokalversorger“ in den Kategorien Strom, Gas, Wasser und Wärme bekannt ist.

Weitere Informationen unter top-lokalversorger.de

„et“-Redaktion

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