Zwei Männer stehen vor einem weißen Gebäude und schütteln sich die Hände.

Freuen sich über die Inbetriebnahme der Kältezentrale: Peter Hesse (l.), Director Business Operations von Toyota Racing, und Emil Issagholian, Geschäftsbereichsleiter Energiedienstleistungen und Fernwärme der Rhein-Energie (Quelle: Toyota Racing)

Die innovative Kältezentrale der Rhein-Energie besteht aus zwei hocheffizienten Turbokompressoren, einem Blockheizkraftwerk sowie einem Absorber in einem eigens errichteten Gebäude. Sie befindet sich aktuell im Testbetrieb. Die Kältezentrale wird von der Rhein-Energie in einem Full-Service-Contracting-Modell betrieben: Das umfasst alle Leistungen von der Beratung und Konzeption über die Finanzierung und den Bau bis hin zu Betrieb und Instandhaltung. 

Für Toyota Racing ist die Anlage ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung des 30.000 m2 großen Entwicklungszentrums im Kölner Westen. Mit der Anlage trägt das Zentrum dazu bei, die globale Toyota Environment Challenge 2050 zu erreichen. Mit dieser Initiative hat sich Toyota dazu verpflichtet, bis 2050 im gesamten Produktionsprozess vollständige Klimaneutralität zu erzielen, in Europa bereits bis 2040.

„Die Zusammenarbeit mit Toyota Racing zeigt, wie technische Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit der neuen Kältezentrale haben wir ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt, das nicht nur höchsten technischen Anforderungen gerecht wird, sondern Toyota auch maximale Planbarkeit bei minimalen Risken garantiert und zudem einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung leistet. Solche Full-Service-Contracting-Partnerschaften sind für uns der Beweis, dass die Energiewende in der Industrie wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist“, erklärt Emil Issagholian, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme der Rhein-Energie.

„Wir arbeiten seit vielen Jahren an einer klimaneutralen Zukunft des Motorsports – sei es durch Wasserstoffmotoren, synthetische Kraftstoffe oder Biokraftstoffe“, erklärt Peter Hesse, Director Business Operations von Toyota Racing. „Zusammen mit Rhein-Energie – Next Energy Solutions konnten wir dieses Bestreben auch auf unser Entwicklungszentrum in Köln ausweiten. Die neue Kältezentrale ist für uns der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Fertigung.“

Bereits seit 2016 arbeiten die Rhein-Energie und Toyota Racing erfolgreich im Rahmen einer Kälte- und Druckluftlieferung zusammen. Rhein-Energie – Next Energy Solutions prüft und optimiert fortwährend die bestehenden Anlagen. Durch das neue Energiekonzept, das die Rhein-Energie im Rahmen von Effizienzuntersuchungen gemeinsam mit Toyota entwickelt hat, wird die Kälte am Standort seit kurzem hocheffizient in einer Zentrale statt in vielen dezentralen Anlagen erzeugt.

 

EHP-Redaktion

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