Einhub des Aggregats für das Blockheizkraftwerk

Der 800-kW-Motor von SES Energiesysteme Berlin wird mit einem Kran ins Heizhaus gehoben (Quelle: EWE)

Das BHKW, für das EWE rund 1,3 Mio. Euro investiert, erzeugt an rund 6.800 Stunden im Jahr 5.440 MWh Strom und 6.480 MWh Wärme aus Erdgas. Über das bestehende Fernwärmenetz wird die Wärmeenergie zu den angeschlossenen Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen transportiert. Der bei der Wärmeproduktion anfallende Strom wird über eine Transformatorenstation ins öffentliche Netz eingespeist. Bei besonders großem Wärmebedarf sorgt eine vorhandene Erdgaskesselanlage für eine ausreichende Zusatzversorgung. 

„Kraft-Wärme-Kopplung steht für die derzeit effizienteste Energieerzeugung. Durch diese Art der Strom- und Wärmeproduktion spart die Anlage im Vergleich zum deutschen Strommix rund 45 Prozent CO2 ein“, so EWE-Projektleiter Thomas Schelk. Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sei für EWE ein wichtiger Baustein für die Energiewende. EWE modernisiere daher nach und nach seine Heizkraftwerke, um sie auf den technisch neuesten Stand zu bringen. In den letzten Jahren habe das Unternehmen bereits acht moderne BHKW in Eberswalde errichtet.

Die technischen Arbeiten für das neue BHKW für Eberswalde Finow sollen Anfang 2020 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahmen führen überwiegend ortsansässige Fachfirmen im Auftrag für EWE durch. Ein mehrtägiger Probebetrieb soll im März stattfinden, wenn die Anlage an das Erdgas-, Wärme- und Stromnetz angeschlossen ist. 
 

EHP-Redaktion

Ähnliche Beiträge