Die Mainova lässt das Frankfurter Heizkraftwerk West von Kohle auf Erdgas umrüsten und will es perspektivisch auch mit Wasserstoff betreiben (Quelle: Mainova).
Die Maßnahme ist zentraler Bestandteil einer umfassenden Dekarbonisierungsstrategie von Mainova, die bereits für 2026 den unternehmenseigenen Kohleausstieg abschließen will. In den beiden neuen Kraftwerksblöcken, die unter der technischen Planung von Iqony entstehen, wird künftig zunächst Erdgas statt Kohle verfeuert. Dies spart jährlich rd. 400.000 t CO2 ein. Zugleich sind die neuen Anlagen so konzipiert, dass sie künftig auch Wasserstoff als Brennstoff nutzen können.
Die besondere Beschaffenheit des Kraftwerksstandorts mitten in der Frankfurter Innenstadt bringt besondere Herausforderungen mit sich. „Es ist allein eine große logistische und organisatorische Leistung, den Neubau, die dafür erforderliche Material- und Lagerhaltung sowie den parallel erfolgenden Weiterbetrieb der Altanlagen auf einer räumlich so begrenzten Fläche zu bewerkstelligen“, sagt Patrick Bell, der das Projekt auf Seiten von Iqony verantwortet. Im Zusammenspiel aller beteiligten Partner von Mainova über Iqony, den Anlagenbauer sowie die weiteren ausführenden Gewerke seien derlei Herausforderungen jedoch zu meistern.
„Der Neubau unseres zukunftsweisenden H2-Gaskraftwerks ist unsere bisher größte Einzelinvestition in ein Infrastrukturprojekt“, sagt Mainova-Vorstand Martin Giehl. „Damit wir unsere selbstgesteckten Ziele beim Bau und damit dem Klimaschutz erreichen können, benötigen wir starke und leistungsfähige Partner. Die Iqony-Mannschaft bringt genau diese Eigenschaften für eine erfolgreiche Projektumsetzung mit.“