Die KVV wurde für den Kohelausstieg in der Fernwärmeerzeugung mit dem M4C-Impact-Award ausgezeichnet

Die Preisträger des M4C-Awards, darunter auch Dr. Michael Maxelon (2.v.r, hintere Reihe), der die Auszeichnung für die KVV entgegennahm (Quelle: Institutional Money)

Bereits 2013 hatte die KVV den Ausstieg aus der Kohleverbrennung in der Fernwärmeerzeugung angestoßen. Die Fernwärmestrategie des Kasseler Energieversorgers sieht vor, den Umstieg auf CO2-neutrale Brennstoffe bis 2025 abzuschließen. Dafür erhielt die KVV den M4C-Impact-Award in der Kategorie Corporate.

Dr. Michael Maxelon, Geschäftsführer der KVV und des Kraftwerksbetreibers Städtische Werke Energie + Wärme GmbH: „Die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises zeigt, dass das Thema Klimaschutz auch bei den großen Investoren angekommen ist und eine immer größere ökonomische Rolle spielt. Wer langfristig erfolgreich am Markt agieren möchte, muss in die Zukunft und in auch in Klima- und Umweltschutz investieren. Klimaschutz hat nicht mehr nur für uns als Energieversorger eine Top-Priorität. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und wir sind stolz, dass wir bei der ersten Vergabe einen dritten Platz des Money-for-Change-Awards nach Kassel holen konnten.“

Verliehen wird die Auszeichnung von Institutional Money, einem Fachmagazin für institutionelle Investoren, und der international tätigen Unternehmensberatung Mercer. In der Jury waren u.a. das Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens, UN Principles for Responsible Investment, das Global Compact Network Österreich und das Impact Hub Vienna vertreten. Andere Preisträger waren die Zurich Insurance Group, Infineon Technologies, Adolf Würth und die Allianz Vorsorgekasse.

Der M4C-Award zeichnet in den vier Kategorien Asset Owner, Corporate, Entrepreneur sowie Cooperation Unternehmen aus, die auf gesellschaftlicher, ökologischer, politischer und medizinischer Ebene dazu beitragen, „die Welt für alle Menschen zu einem besseren Ort zu machen“, wie die Initiatoren des Preises selbst sagen. Anhand von 17 Kriterien, die „von Armut bekämpfen“, „sauberes Wasser“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“ bis hin zu „bezahlbare und saubere Energie“ reichen, wurden Best-Pratice-Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.

EHP-Redaktion

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